Maßgeschneiderte Individualreisen nach Südostasien

Herzlichen Dank für die tolle Vorbereitung unserer Reise

das Ehepaar A. war im Februar 2020 mit Green Tiger auf einer 3-wöchigen Vietnamreise unterwegs. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen der Eindrücke.

Ein Reisebericht aus Vietnam

Für die großartige Organisation unserer Reise danke ich Ihnen ganz herzlich; Sie haben vorbildlich geplant und alles hat wunderbar geklappt. Erstaunt waren wir jedes Mal, wenn wieder ein freundlicher Mensch mit unserem Namensschild am Flughafen, Bahnhof oder am Kai auf uns wartete. Wir haben das sorglose Reisen sehr genossen.

Gerne möchte ich Ihnen ein Feedback über die Ziele, die Hotels und die Guides geben – das Wetter war immer sehr diesig, das sehe ich jetzt erst so richtig, wenn ich meine Bilder angucke, es hat nie geregnet – das ideale Wetter zum Reisen.

La Siesta Hotel, Hanoi

Das kleine ursprüngliche Hotel in der Altstadt von Hanoi hat genau unseren Geschmack getroffen. Das Personal war so zuvorkommend und liebenswürdig, dass wir gerne noch geblieben wären. Herr Oster, unser Guide in Hanoi, war ein Segen. Wir haben von ihm so viele Informationen erhalten, die uns ein englischsprachiger Guide nie hätte geben können. Er hat uns abseits der Touristen-Routen in Gässchen geführt, die wir nie alleine gefunden hätten, auf Dächer zum Kaffee und in eine Straßenküche, an der wären wir mit hochgezogenen Brauen normalerweise vorbeigegangen. Und es hat hervorragend geschmeckt. Mit seinen ausführlichen „Vietnam-Informationen“ und mit Ihrem sehr gut ausgearbeiteten Hand-Out haben wir uns auf den Weg in die Halong-Bucht gemacht. Unsere Koffer blieben im La Siesta und wir sind mit einer kleinen Reisetasche und mit zwei Rucksäcken weitergereist.

Dragon’s Pearl Dschunke

Gut war, ohne Koffer anzukommen, das machte die Übernachtung in einer hübsch eingerichteten, kleinen Kabine etwas bequemer. Der Guide war prima, er hat es verstanden, 18 Personen aus sieben Nationen zu einer netten Truppe zu verbinden. Prima fanden wir auch, dass wir Wasserflaschen erhalten haben, die überall kostenfrei wieder aufgefüllt werden konnten. In der Halong-Bucht wurde uns zum ersten Mal richtig bewusst, dass die Gäste aus China fehlten. Es waren wenige Dschunken unterwegs und auch die Ruderpartie in die schwimmende Stadt, die Wanderung in eine Höhle waren ein Erlebnis. In guter Erinnerung ist uns der exzellente Service und das wohlschmeckende Essen.

Gut gefallen hat uns, dass die Behörden und wohl auch die Betreuer der Gäste sehr auf die Umwelt achten. Der Guide erzählte uns, dass es gelungen sei alle Parteien darauf einzuschwören, keinen Abfall ins Meer zu werfen und wenn jemand Plastik sieht, dass er es dann aus dem Wasser fischt. Alle Achtung!

Weiter nach Ninh Binh ins Tam Coc Garden Ressort

Dinh Quang Giang, unser Guide, war besonders herzlich, auch der Fahrer war sehr zuvorkommend. Dinh musste zuerst überzeugt werden, dass ich mit ihm alleine auf den Berg in der alten Kaiserstadt Hoa Lu steige. Die vietnamesischen Jungs sind wohl nicht gewohnt, dass ältere Frauen ihre Männer im Tal zurücklassen und alleine wandern. Wir haben uns aber hervorragend verstanden und, als auch mir die Puste ausging, war er sehr geduldig. Das Hotel in den Reisfeldern war sehr hübsch, der Architekt war detailverliebt, das hat uns sehr gefallen.

Pu Luong

In Pu Luong war das Hotel annehmbar, es machte allerdings den Eindruck, als ob es von einer Traineetruppe geführt würde; trotzdem haben wir uns wohlgefühlt. Der Himmel war bedeckt, die Temperaturen waren zum Wandern gerade recht. Dinh hat uns auch dorthin begleitet, da hatte er sich aber schon daran gewöhnt, dass ich alleine mit ihm durch die Natur wandern wollte. Er war so flexibel, dass er uns am 25. Februar noch einmal ins La Siesta Hotel gebracht hat – da konnten wir uns über eine Stunde lang im Spa erholen und hervorragend essen, danach hat er uns zum Bahnhof gebracht und hat uns in den Zug nach Lao Cai gesetzt. Die gebuchte Private Softsleeper Kabine haben wir zwar nicht bekommen, er hat aber dafür gesorgt, dass wir ein Abteil für vier Personen alleine haben konnten.

Topas Ecolodge

Auch hier gab es eine Wasserflasche, diesmal aus Bambus. Die Lodge hat uns besonders gut gefallen, der Service, die Häuschen und das gute Essen, der Pool auf dem Berg natürlich auch. Der Guide – den Namen habe ich leider nicht parat, hat sein Programm für uns geändert. Die Wanderung durch zwei Dörfer hat er unserer Kondition angepasst, und er hat uns in Werkstätten geführt, in denen Kunsthandwerk hergestellt wird. Die Wanderung am zweiten Tag über die Reisfelder war sehr kurzweilig, da wir von vier Damen begleitet wurden, die nicht müde wurden, uns ihre Waren anzupreisen.

Zurück nach Hanoi

Und dann ging’s mit einem bequemen Kleinbus wieder nach Hanoi. Das Personal im La Siesta kannte uns noch und wir erhielten ein Upgrade und somit ein schönes Zimmer mit Blick auf die lebendig Straße, den ersten Aufenthalt verbrachten wir mit Blick auf den Hinterhof.

Orchid Hotel Hue

Hue hat uns sehr gut gefallen, der Guide und der Fahrer waren prima (leider habe ich mir nicht immer die Namen gemerkt, das bedaure ich jetzt). Wir wurden mit so vielen Informationen gefüttert, es war wunderbar. Wir wurden mit einem Kahn über den Fluss geschippert und durften dann mit Fahrrädern zum Mittagessen fahren, das in dem Haus eines Mandarins (war der Urgroßvater) stattfand. Fußbäder, Essen und die Betreuung waren erfrischend, und wenn wir in Hanoi von Herrn Oster nicht so viel über das frische und schmackhafte Essen in Vietnam erfahren hätten, hätten wir wahrscheinlich immer mal wieder auf’s Essen verzichtet – so sind wir Schwaben!

Die Stadt hat uns sehr gut gefallen, wir haben tolle Restaurants entdeckt und werden Hue in guter Erinnerung behalten.

Hoi An

Wie jeder Vietnam-Reisende hatten wir natürlich auch den „Stillen Amerikaner“ gelesen und wie durch ein Wunder haben wir unseren Orangensaft in dem Haus getrunken, in dem eine Szene des Films gedreht wurde. Wir haben Hoi An als sehr quirlige Stadt in Erinnerung, in der es von Touristen nur so wimmelte, obwohl auch hier die chinesischen Gäste fehlten. Das Hotel war ganz speziell – tatsächlich wie eine Bücherei. Fußläufig war es nah zur Innenstadt, es hat gepasst.

Die Vespa-Tour war toll! Marc und sein Kompagnon haben uns Ecken von Hoi An gezeigt, die wir alleine nicht gefunden hätten, das Essen am Straßenrand, am Flussufer und in einer Musikgaststätte, die ausschließlich von jungen Leuten besucht wurde, es war einfach prima. Gut gefallen hat mir auch, dass wir immer mit feuchten Tüchern und mit Desinfektionsmitteln versorgt wurden.

Wir waren uns einig, dass zwei Tage in dieser schönen Stadt ausgereicht hätten, vor allem, weil es keine Möglichkeit gab, sich rund ums Hotel aufzuhalten.

Saigon, GK Central Hotel

Das Hotel war wie in jeder Großstadt, wir waren zufrieden. Aber die Reiseleiterin, die war etwas ganz Besonderes! Sarah hat uns in der kurzen Zeit so viel als möglich von Saigon gezeigt, so lebendig mit solch jugendlicher Frische, wir waren begeistert. Am Ende des Tages brachte sie uns in das Kriegsopferumseum – wir waren erschüttert.

Schade, dass wir dann schon ins Mekong-Delta aufbrechen mussten. Wir waren nur einen halben Tag in Saigon, da wären wir gerne länger geblieben.

Mekong-Delta

Die Fahrt auf den Armen des Mekong war spannend, die Unterbringung auf dem Boot hervorragend. Insgesamt waren fünf Gäste auf dem Boot und fünf Besatzungsmitglieder, wir haben die Fahrt sehr genossen.

La Niche D’Angkor Hotel

Das Hotel ist fast im Stadtzentrum, zu Fuß war alles gut erreichbar. Der Innenhof mit dem Pool war am Nachmittag Gold wert.

Der Guide konnte sehr viel Wissen transportieren. Über die Tempelanlagen brauche ich Ihnen nicht zu berichten, die werden Sie kennen, man wird fast erschlagen – wir waren begeistert. Gemerkt haben wir beide, dass die hohen Temperaturen verbunden mit der körperlichen Anstrengung erschöpfend sind. Wir haben auf zwei Tempel verzichtet – jetzt in unserem kalten Deutschland denke ich, hätte ich mal …

Liebe Frau Bauer, ich wünsche Ihrer Agentur und Ihnen persönlich von Herzen, dass bald Normalität in unser aller Leben zurückkehrt, und dass die Menschen wieder Freude am Reisen finden werden. Wenn wir uns wieder aufmachen, um andere Länder kennenzulernen, werden wir uns gerne wieder an Sie wenden.