Nachhaltiger Tourismus

Unsere Zielländer sind teilweise Entwicklungs- und Schwellenländer und unsere Reiseziele befinden sich zum Teil in ökologisch und sozial fragilen Regionen. Tourismus kann positive und negative Wirkungen auf das Leben und die Natur vor Ort haben. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, als Reiseveranstalter so zu handeln, dass die positiven Wirkungen überwiegen und Tourismus so gestaltet wird, dass unser Einfluss möglichst hohe positive Wirkungen entfaltet.

Dies bedeutet für uns, unsere Reisen so zu gestalten, dass die Menschen vor Ort profitieren. Möglichst viel Wertschöpfung soll direkt vor Ort stattfinden und somit die Einkommensmöglichkeiten der Bevölkerung verbessern. Dies geschieht beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit kleinen und mittelgroßen lokalen Veranstaltern oder der Aufnahme von Community-Based-Tourism-Projekten in unsere empfohlenen Produkte. Es ist uns ein zentrales Anliegen der lokalen Bevölkerung verständlich zu machen, dass intakte Natur eine Basis für Einkommen und Beschäftigung sein kann und diese auch deshalb geschützt werden sollte.

Wir arbeiten mit Naturschutz- und Entwicklungsorganisationen zusammen, insbesondere wenn sie früh von uns oder unseren Kunden unterstützt werden können.  Wir vermeiden Massentourismus und es ist uns bewusst, dass Reisen zum Klimawandel beiträgt. Darum werden unsere Kunden aktiv von uns über die Gegebenheiten und Möglichkeiten informiert, wie man den Tourismus nachhaltig gestalten kann.

Wir wollen einen Weg finden, durch die tägliche Arbeit Dinge zum Positiven zu verändern, in den großen Dingen des Lebens, genauso, wie in den kleinen. Somit tragen wir unseren Teil zu der Völkerverständigung und dem Austausch zwischen den Kulturen bei. Unser Ziel ist es, Mitarbeiter und Kunden zu ermöglichen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und andere Kulturen kennenzulernen. Dies ermöglicht uns, von anderen Kulturen und Ländern zu lernen. Wir wollen Horizonte von allen Seiten erweitern, Menschen zusammenbringen und den Dialog und das interkulturelle Miteinander fördern.

Nachhaltige Tourismusprojekte bei Green Tiger Travel

Wir bringen unsere interessierten Kunden in lokale Projekte und informieren sie über soziale Hintergründe vor Ort und bringen sie mit der lokalen Bevölkerung in Verbindung, welche Reisenden sonst weniger begegnet. Dadurch wollen wir unseren Kunden einen tieferen Einblick in die Lebenswirklichkeiten vor Ort und gleichzeitig der lokalen Bevölkerung den Austausch mit fremden Kulturen ermöglichen. Auf unserem Reiseblog erfahren Sie mehr über unsere Projekte.

Big Brother Mouse

Eine Non Profit-Initiative hat dem Mangel an Büchern in Laos den Kampf angesagt. Und das mit Erfolg. Was mit einer Idee eines US-amerikanischen Ex-Verlegers begann, hat sich zu einem erfolgreichen Projekt weiterentwickelt, welches Bildung und Freude am Lesen im ganzen Land verbreitet.

CBT-Projekte in Sambor Prei Kuk

Eine aufregende Art zu Reisen, bei der sowohl die lokale Bevölkerung, als auch die Touristen profitieren sollen. Community-Based Tourism, oder zu deutsch „Gemeindetourismus“, soll das möglich machen. Sambor Prei Kuk in Kambodscha geht mit einem gutem Beispiel voran.

Nachhaltige Tourismusprojekte auf Lombok

Entdecken Sie Indonesien auf eine besondere Weise und erleben Sie ein schönes Beispiel für nachhaltigen Tourismus auf Lombok. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß entdecken Sie abgelegene Dörfer und wilde Wasserfälle im Regenwald.

Sternschildkröten in Myanmar

Die burmesische Sternschildkröte ist einzigartig in Zentralmyanmar, doch ihre Art gilt als hochgradig vom Aussterben bedroht. Durch illegale Wilderei ist diese seltene Gattung nahezu ausgerottet worden. Als letzte Rettung gilt die Nachzucht in Brutstationen, wie dem Wildlife Sanctuary Minzontaung.

Schutzprojekt für Meeresschildkröten auf Bali

Die Familien von Pak Komang und Pak Anom haben einst durch die Jagd auf Meeresschildkröten ihren Lebensunterhalt verdient. Doch sie brechen mit dieser Tradition und widmen sich stattdessen dem Schutz und Erhalt dieser bedrohten Tierart.

... und viele mehr...

Die hier aufgeführten Projekte sind nur ein Auszug der zahlreichen nachhaltigen Tourismusprojekte in unseren Reisländern. Bei Fragen und Anregungen, sprechen Sie uns gerne an.

Kindesschutz im Tourismus

Der Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus (The Code oder Kinderschutzkodex) wurde 1996 vom Kinderschutznetzwerk ECPAT zusammen mit Reiseveranstaltern und der Welttourismusorganisation entwickelt. Ziele sind die Einhaltung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen und das Aufzeigen von Ursachen der Missachtung dieser sowie die Verfolgung von Verstößen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Die Unternehmensführung von Green Tiger Travel hat den Kinderschutzkodex unterzeichnet und sich somit verpflichtet die darin festgeschriebenen Kriterien zum Schutz von Kindern vor sexuller Ausbeutung umzusetzen. Dabei baut Green Tiger auf die Untersützung aller Mitarbeiter sowie der Kunden. Fortlaufend werden Maßnahmen für einen geeigneten Kindesschutz in unseren Reiseländern entwickelt.

Sowohl Beschäftigte der Reisebranche als auch Reisende selbst können eine aktive Rolle beim Kindesschutz im Tourismus spielen.

Auffällige Situation?

Sehen Sie auf Ihren Reisen etwa ein Kind, das rund um die Uhr arbeit oder beobachten Sie, dass jemand ein augenscheinlich fremdes Kind mit auf sein Zimmer nimmt, dann können Sie dies vertraulich unter nicht-wegsehen.net melden.

Sie haben auffällige Situationen beobachtet, in denen Kinder gefährdet sein könnten, doch Sie sind sich nicht sicher, ob dies bereits als eine Straftat gilt? Teilen Sie Ihre Beobachtungen bitte der Kinderschutzorganisation ECPAT mit. Jede Meldung trägt dazu bei, Kinder gezielter vor Ausbeutung und sexueller Gewalt zu schützen.

Ausgleich von CO2-Emissionen

Für den Flugverkehr gibt es derzeit noch keine technische Lösung wie problemfreie Biotreibstoffe, oder das Null-Emissions-Flugzeug. Eventuell wird es in der Flugzeugindustrie aber irgendwann die erneuerbare Lösung geben, vielleicht das solare Wasserstoffflugzeug. Solange es diese Lösung nicht gibt, und solange auf der gewünschten Strecke keine klimafreundlichere Alternative vorhanden ist, können Flugpassagiere mit atmosfair die Klimagase ihrer Flugreise kompensieren.

Flugpassagiere zahlen dafür freiwillig einen von den Emissionen abhängigen Klimaschutzbeitrag, den atmosfair dazu verwendet, erneuerbare Energien in Ländern auszubauen, wo es diese noch kaum gibt, also vor allem in Entwicklungsländern. Damit spart atmosfair CO₂ ein, das sonst in diesen Ländern durch fossile Energien entstanden wäre. Und gleichzeitig profitieren die Menschen vor Ort, da sie häufig zum ersten Mal Zugang zu sauberer und ständig verfügbarer Energie erhalten, ein Muss für Bildung und Chancengleichheit. Auf der Homepage von atmosfair können Sie ihre Flugreise ausgleichen.

Dos and Don’ts in Myanmar

Um frühzeitig positiv auf die möglichen Veränderungen durch internationalen Tourismus zu reagieren hat der burmesische Tourismusverband eine interessante Veröffentlichung gemacht. Es wurde eine Art “Code of Conduct”, also Verhaltensregeln für die internationalen Gäste aufgestellt – ein Ansatz, um die Risiken für die Kultur, Gesellschaft und Natur des Landes zu reduzieren. Wie der Namer vermuten ließe, handelt es sich bei den “Dos and Don’ts for Tourists” jedoch nicht um strikte Regeln. Vielmehr soll es dem Besucher helfen, interkulturelle Brücken zu bauen und sich in der Gastkultur respektvoll zu bewegen.