Maßgeschneiderte Individualreisen nach Südostasien

Corona Reise-Update für Südostasien

Aktuelle Einschätzungen für Reisen nach Südostasien

Die Länder Südostasiens wiesen bis vor kurzem relativ geringe Corona-Zahlen auf. Grundsätzlich herrschte hier schon sehr früh eine hohe Sensibilität für das Virus und die Regierungen der Länder reagierten dementsprechend schnell und entschieden. Ähnlich wie in Europa wurde von allen Ländern zeitweise ein regionaler oder landesweiter Lockdown ausgerufen. Auch aktuell gelten aufgrund von steigenden Fällen regionale Lockdowns. 

Trotz enormer wirtschaftlicher Einbußen durch das Ausbleiben der internationalen Touristen hat das Verhindern eines Imports des Virus durch neue Gäste die höchste Priorität. Daher ist von jedem Land ein Corona-Tourismuskonzept zu erwarten bevor Touristen wieder einreisen dürfen.

Reisehinweise und Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes

Auch von den europäischen Regierungen wurden drakonische Maßnahmen beschlossen. So bestand beispielsweise vom deutschen Auswärtigen Amt bis zum 30. September 2020 eine pauschale Reisewarnung für alle außereuropäischen Länder. Seit dem 1. Oktober 2020 gelten nun wieder differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder.

Das Auswärtige Amt kategorisiert dabei folgendermaßen:

Einstufung von Risikogebieten durch das Robert-Koch-Institut

Die RKI-Einstufung der Länder bzw. Regionen als Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Innenministerium. Dies betrifft Gebiete außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für die ein besonders erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 festgestellt wird.

Hochrisikogebiete können Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein. Hierbei wird mit mittleren 7-Tagesinzidenz je 100.000 Einwohnern in der Bundesrepublik Deutschland verglichen. Indiz ist eine 7-Tagesinzidenz von deutlich über 100. Es kann sich auch um Gebiete handeln, in denen aufgrund weiterer Kriterien Anhaltspunkte eines gefährlichen Infektionsgeschehens vorliegen. Als Beispiel für diese Kriterien werden vom RKI die Ausbreitungsgeschwindigkeit, eine hohe Hospitalisierungsrate, eine geringe Testrate bei gleichzeitig hoher Positivitätsrate und nicht ausreichend vorhandene oder verlässliche epidemiologischer Daten genannt.

Ein Virusvariantengebiet ist ein Gebiet für das festgestellt wurde, dass in diesem Gebiet eine bestimmte, in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht verbreitete Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit besorgniserregenden Eigenschaften auftritt. Als Kriterien für diese Einstufung nennt das RKI bspw.

  • Anhaltspunkte, dass zugelassene Impfstoffe oder eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus  keinen ausreichenden Schutz gegenüber dieser Variante aufweisen
  • oder sie schwerere Krankheitsverläufe oder eine erhöhte Mortalität verursacht
  • oder wenn bezüglich der Virusvariante noch Ungewissheit im Hinblick auf die Wirkungen besteht

Die Einstufung als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet erfolgt frühestens mit Ablauf des ersten Tages nach Veröffentlichung der Feststellung durch das Robert Koch-Institut auf dieser Webseite. So soll den Reisenden und den betroffenen Staaten bzw. Regionen Zeit gegeben werden, auf die Einstufung zu reagieren und entsprechenden Vorkehrungen treffen zu können.

Haben Sie Fragen oder ergänzende Informationen für uns? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Email.

Reise-Update der Einzelländer

Im Folgenden gibt Green Tiger Travel eine Einschätzung der aktuellen Reisemöglichkeiten in unsere Gastländer. Neben der Bewertung durch das deutsche Auswärtige Amt fließen laufend die Informationen unserer Partner vor Ort mit ein.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Vietnam:

Vietnam wird derzeit vom RKI als Hochrisikogebiet eingestuft. Auf lokale Ausbrüche wird mit regionalen Lockdowns reagiert. Aktuell sind besonders die größeren Städte des Landes betroffen. 

Ein zeitweiser Boom des Inlandstourismus brachte etwas Erleichterung für manche Tourismusanbieter. Eine Öffnung für den internationalen Tourismus ist erst Anfang 2022 realistisch. 

Für Vietnam gilt derzeit eine Einreisesperre für alle ausländischen Reisenden. Die Erteilung von Visa für die Einreise nach Vietnam ist vorübergehend eingestellt und nur in Ausnahmefällen möglich.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Kambodscha:

Kambodscha ist sehr gering von COVID-19 betroffen und wird deswegen nicht vom RKI als Risikogebiet eingestuft. Sehr schnell hat die kambodschanische Regierung die internationalen Grenzen geschlossen und verhängte einen Lockdown, der mittlerweile jedoch wieder aufgehoben ist.

Alle Visaausnahmen, E-Visa und Visa-on-Arrival sind aktuell ausgesetzt. Nur Geschäftsreisende können momentan eine Einreisegenehmigung erhalten.

Aktuell finden keine Flüge aus Europa nach Kambodscha statt.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Laos:

Das Infektionsaufkommen in Laos bewegt sich auf niedrigem Niveau. Das Land wird vo RKI nicht als Risikogebiet eingestuft. 

Seit Mai 2021 gibt es wieder ein paar Fälle, daher gibt es für die Hauptstadt Vientiane und ein paar Provinzen einen Lockdown. 

Für Touristen ist Laos derzeit allerdings weitgehend abgesperrt. Alle Grenzübergänge sind für den Personenverkehr geschlossen. Die Ausstellung von Visa-on-Arrival oder E-Visa für Laos ist derzeit bis auf Weiteres ausgesetzt worden. Touristenvisa werden derzeit nicht ausgestellt.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Myanmar:

Durch die aktuelle Situation in Myanmar durch den Militärputsch und die damit einhergehenden Unruhen, sind derzeit keine verlässlichen Aussagen zu Coronafällen zu finden.

Die Einreise nach Myanmar ist für Ausländer derzeit grundsätzlich nicht möglich.

 

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Indonesien:

Im Vergleich zu anderen Ländern Südostasiens verzeichnet Indonesien eine hohe Zahl an positiven Coronafällen. Daher kommt es immer noch zu regionalen Lockdowns und es gibt weiterhin erhebliche Beschränkungen im inländischen Reiseverkehr. Seit Mitte Juli 2021 wird Indonesien vom RKI als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Aktuell wird auf Bali intensiv geimpft. Ziel war es, die Insel Anfang Juli 2021 für den Tourismus zu öffnen. Weitere Inseln sollen nach und nach folgen. Dies wurde nun bis auf weiteres verschoben.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Thailand:

Die thailändische Regierung erhielt durch den Ausruf eines Notstands weitreichende Vollmachten. Allerdings wurden die teilweise landesweiten Lockdowns und Ausgangssperren mittlerweile komplett wieder aufgehoben. Es kommt bei Ausbruchgeschehen zu regionalen Einschränkungen.

Die Einreise für Touristen ist derzeit in Verbindung mit einer zweiwöchigen Quarantäne in einem dafür zertifizierten Hotel möglich. Seit Juli 2021 können vollständig geimpfte Reisende mit dem Sandbox Modell in verschiedene Provinzen Thailands einreisen. Weitere Regionen sollen folgen. 

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Malaysia:

Malaysia verzeichnet relativ hohe Infektionszahlen . Im Land kommt es zu vielen Einschränkungen. 

Aktuell gilt für Malaysia ein generelles Einreiseverbot für ausländische Reisende.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Bhutan:

Wenn man die Corona-Fallzahlen betrachtet, sind die Bhutaner glücklicherweise sehr wenig von Corona betroffen. Trotzdem wird Bhutan seit Mitte Juni vom RKI als Risikogebiet eingestuft. Das Land wählte eine klare Eindämmungsstrategie und verhängte Mitte August 2020 einen landesweiten Lockdown, der mittlerweile wieder aufgehoben wurde.

Bhutan öffnet sich nun wieder für Touristen, diese müssen nach Ankunft für drei Wochen in Hotelquarantäne. 

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Sri Lanka:

Sri Lanka hat seit Januar 2021 ein detailliertes Tourismuskonzept für Reisende. Dies wird nach kurzer Unterbrechung aktuell wieder fortgeführt. Die ersten 14 Tage sind Reisende auf bestimmte Hotels und Aktivitäten beschränkt. Danach sind Reisen ohne grundsätzliche Einschränkungen im Land möglich.

Vollständig geimpfte Reisende können mit negativem PCR Tests (vor Abflug und bei Einreise ) nun das Land wieder uneingeschränkt bereisen.