Maßgeschneiderte Individualreisen nach Südostasien

Corona Reise-Update für Südostasien

Aktuelle Reisemöglichkeiten

Die Länder Südostasiens wiesen bis vor kurzem relativ geringe Corona-Zahlen auf. Grundsätzlich herrschte hier schon sehr früh eine hohe Sensibilität für das Virus und die Regierungen der Länder reagierten dementsprechend schnell und entschieden. Ähnlich wie in Europa wurde von allen Ländern zeitweise ein regionaler oder landesweiter Lockdown ausgerufen. Aktuell kommt es regional zu temporären Einschränkungen je nach Infektionslage. 

Trotz enormer wirtschaftlicher Einbußen durch das Ausbleiben der internationalen Touristen hat das Verhindern eines Imports des Virus durch neue Gäste die höchste Priorität. Nun werden von einigen Ländern vorsichtig gut durchdachte Tourismuskonzepte umgesetzt.

Reise-Update der Einzelländer

Im Folgenden gibt Green Tiger Travel eine Einschätzung der aktuellen Reisemöglichkeiten in unsere Gastländer. Neben der Bewertung durch das deutsche Auswärtige Amt fließen laufend die Informationen unserer Partner vor Ort mit ein.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Vietnam:

Vietnam wird derzeit vom RKI als Hochrisikogebiet eingestuft. Auf lokale Ausbrüche wird mit regionalen Lockdowns reagiert. Aktuell sind besonders die größeren Städte des Landes betroffen. 

Ein zeitweiser Boom des Inlandstourismus brachte etwas Erleichterung für manche Tourismusanbieter. Eine Öffnung für den internationalen Tourismus ist erst Anfang bis Mitte 2022 realistisch. 

Für Vietnam gilt derzeit eine Einreisesperre für alle ausländischen Reisenden. Die Erteilung von Visa für die Einreise nach Vietnam ist vorübergehend eingestellt und nur in Ausnahmefällen möglich.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Kambodscha:

Kambodscha ist sehr gering von COVID-19 betroffen. Sehr schnell hat die kambodschanische Regierung die internationalen Grenzen geschlossen und verhängte einen Lockdown, der mittlerweile jedoch wieder aufgehoben ist.

Alle Visaausnahmen, E-Visa und Visa-on-Arrival sind aktuell ausgesetzt. Seit dem 15. November 2021 dürfen vollständig geimpfte Reisende wieder nach Kambodscha einreisen.

 

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Laos:

Das Infektionsaufkommen in Laos bewegt sich auf niedrigem Niveau. Das Land wird vom RKI derzeit als Risikogebiet eingestuft. 

Seit Januar 2022 ist Laos für vollständig geimpfte Reisende wieder ein Stück weit geöffnet, einzelne Regionen können bereist werden. Weitere Regionen sollen im April und Juli folgen.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Myanmar:

Durch die aktuelle Situation in Myanmar durch den Militärputsch und die damit einhergehenden Unruhen, sind derzeit keine verlässlichen Aussagen zu Coronafällen zu finden.

Die Einreise nach Myanmar ist für Ausländer derzeit grundsätzlich nicht möglich.

 

Haben Sie Fragen oder ergänzende Informationen für uns? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Email.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Indonesien:

Im Vergleich zu anderen Ländern Südostasiens verzeichnete Indonesien eine hohe Zahl an positiven Coronafällen. Daher kommt es immer noch zu regionalen Lockdowns und es gibt weiterhin erhebliche Beschränkungen im inländischen Reiseverkehr. Die Zahlen sinken jedoch stetig. 

Aktuell wird auf Bali intensiv geimpft. Der internationale Flughafen ist seit Mitte Oktober 2021 geöffnet und die Einreise für eingeschränkte Nationalitäten mit Quarantäne möglich. 

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Thailand:

Die thailändische Regierung erhielt durch den Ausruf eines Notstands weitreichende Vollmachten. Allerdings wurden die teilweise landesweiten Lockdowns und Ausgangssperren mittlerweile weitestgehend wieder aufgehoben. 

Die Einreise für Touristen ist derzeit in Verbindung mit einer zweiwöchigen Quarantäne in einem dafür zertifizierten Hotel möglich oder über das Phuket Sandbox-Modell. Seit dem 11. Januar auch wieder über die Regionen Krabi, Phang-Nga und Surat Thani (Koh Samui Koh Phangan, Koh Tao). 

Die Einreise ohne Quarantäne für vollständig geimpfte Reisende wurde am 22. Dezember 2021 vorübergehend ausgesetzt.  Seit 1. Februar 2022 ist sie wieder gültig.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Malaysia:

Malaysia verzeichnet relativ hohe Infektionszahlen. Im Land kommt es teilweise zu Einschränkungen. 

Eine touristische Einreise nach Langkawi ist ab November 2021 für vollständig Geimpfte möglich. Nach sieben Tagen Aufenthalt auf der Insel darf das ganze Land bereist werden.

Das Pilotprojekt zur Öffnung des Landes ist wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante bis auf Weiteres unterbrochen.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Bhutan:

Wenn man die Corona-Fallzahlen betrachtet, sind die Bhutaner glücklicherweise sehr wenig von Corona betroffen. Das Land wählte eine klare Eindämmungsstrategie und verhängte mehrere Lockdowns, die mittlerweile wieder aufgehoben sind.

Bhutan öffnet sich nun wieder für Touristen. Geimpfte Reisende müssen nach Ankunft für zwei Wochen in Hotelquarantäne, ungeimpfte für drei Wochen.

Kurzeinschätzung der aktuellen Situation in Sri Lanka:

Sri Lanka hat seit Januar 2021 ein detailliertes Tourismuskonzept für Reisende. 

Vollständig geimpfte Reisende können nun das Land wieder uneingeschränkt bereisen. Kinder bis 11 Jahre müssen keine Impfung vorweisen, Jugendliche dürfen mit einer einfachen Impfung einreisen.

Ungeimpfte Gäste sind die ersten 8 Tage auf bestimmte Hotels und Aktivitäten beschränkt. Danach sind auch für sie Reisen ohne grundsätzliche Einschränkungen im Land möglich.

Häufig gestellte Fragen zum Reisen während der Covid-19 Pandemie

Die Einreisebestimmungen unterscheiden sich von Land zu Land. Manche Länder schreiben eine vollständige Impfung vor, andere erlauben auch Genesenen die Einreise. In unserer Übersicht finden Sie weitere Informationen zu den aktuellen Einreisemöglichkeiten.

Ob und wie lange Sie nach der Rückkehr in Quarantäne müssen, hängt davon ab, ob Ihr Reiseland als ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingeordnet wurde. Aktuelle Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

Die Krankheitszeichen von Covid-19 sind oft nicht einfach von einer Erkältung zu unterscheiden. Eine genaue Auflistung der Covid-19 Symptome finden Sie bei der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung. Haben Sie den Verdacht, sich angesteckt zu haben, kontaktieren Sie bitte uns oder Ihren Ansprechpartner vor Ort, um das weitere Vorgehen und einen eventuellen Test zu organisieren.

Im Falle einer Ansteckung müssen Sie vor Ort in Quarantäne. Ob dies im aktuellen Hotel, oder einer speziellen Quarantäne-Unterkunft möglich ist, ist je nach Land unterschiedlich. Um die anfallenden Kosten im Falle eines schweren Verlaufs abzusichern, sollten Sie unbedingt eine entsprechende Versicherung abschließen. Unser Partner HanseMerkur bietet eine Reiseversicherung inklusive Corona Schutz an.

Einschätzung durch Auswärtiges Amt und RKI

Einstufung von Risikogebieten durch das Robert-Koch-Institut

Die RKI-Einstufung der Länder bzw. Regionen als Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Innenministerium. Dies betrifft Gebiete außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für die ein besonders erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 festgestellt wird.

Hochrisikogebiete können Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein. Hierbei wird mit mittleren 7-Tagesinzidenz je 100.000 Einwohnern in der Bundesrepublik Deutschland verglichen. Indiz ist eine 7-Tagesinzidenz von deutlich über 100. Es kann sich auch um Gebiete handeln, in denen aufgrund weiterer Kriterien Anhaltspunkte eines gefährlichen Infektionsgeschehens vorliegen. Als Beispiel für diese Kriterien werden vom RKI die Ausbreitungsgeschwindigkeit, eine hohe Hospitalisierungsrate, eine geringe Testrate bei gleichzeitig hoher Positivitätsrate und nicht ausreichend vorhandene oder verlässliche epidemiologischer Daten genannt.

Ein Virusvariantengebiet ist ein Gebiet für das festgestellt wurde, dass in diesem Gebiet eine bestimmte, in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht verbreitete Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit besorgniserregenden Eigenschaften auftritt. Als Kriterien für diese Einstufung nennt das RKI bspw.

  • Anhaltspunkte, dass zugelassene Impfstoffe oder eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus  keinen ausreichenden Schutz gegenüber dieser Variante aufweisen
  • oder sie schwerere Krankheitsverläufe oder eine erhöhte Mortalität verursacht
  • oder wenn bezüglich der Virusvariante noch Ungewissheit im Hinblick auf die Wirkungen besteht

Die Einstufung als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet erfolgt frühestens mit Ablauf des ersten Tages nach Veröffentlichung der Feststellung durch das Robert Koch-Institut auf dieser Webseite. So soll den Reisenden und den betroffenen Staaten bzw. Regionen Zeit gegeben werden, auf die Einstufung zu reagieren und entsprechenden Vorkehrungen treffen zu können.

Reisehinweise und Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes

Auch von den europäischen Regierungen wurden drakonische Maßnahmen beschlossen. So bestand beispielsweise vom deutschen Auswärtigen Amt bis zum 30. September 2020 eine pauschale Reisewarnung für alle außereuropäischen Länder. Seit dem 1. Oktober 2020 gelten nun wieder differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder.

Das Auswärtige Amt kategorisiert dabei folgendermaßen: