15.000 km Küstenlänge im Land der Wolke – Unseren 10 schönsten Strände Neuseelands

Bei einer Küstenlänge von mehr als 15.000 km fällt die Auswahl der 10 schönsten Strände Neuseelands besonders schwer. Viele der Strände sind keine typisch tropischen Paradiesstrände, sondern zeichnen sich eher durch ihre wilde Rauheit aus, die ihren ganz eigenen Charme hat. Die bis auf wenige Ausnahmen menschenleeren Strände sind oft nicht leicht zu erreichen, doch die anstrengende Anfahrt ist beim Anblick der ungezähmten Naturschönheiten sofort vergessen.

Neuseeland - Totaranui Bay - Abel Tasman Nationalpark

Dabei ist die Strandlandschaft Neuseelands sehr vielfältig: Während die Strände im Osten nicht ganz so wild und die Wellen ruhiger sind, entfalten die Naturgewalten an der Westküste ihre volle Kraft.

Cathedral Cove, Coromandel, Nordinsel

Eines der malerischsten Fleckchen auf der Coromandel-Insel stellt die Cathedral Cove dar. Ein halbstündiger Marsch durch Pohutukawa-Bäume führt Sie zu dem kalksteinhaltigen Sandstrand, den Sie durch einen natürlich entstandenen Höhlendurchgang erreichen, der an eine Kathedrale erinnert. Dieser majestätisch wirkende Bogen in einem weißen Felsvorsprung gab der Höhlenbucht ihren Namen. Der Strand ist bestens für verschiedene Aktivitäten geeignet: schwimmen, schnorcheln, tauchen, Kajak und Kanu fahren oder einfach nur entspannen und die atemberaubende Natur genießen.

Cathedral Cove Coromandel

Kaitoke Beach, Great Barrier Island, nördliche Nordinsel

Die Great Barrier-Insel macht ihrem Namen alle Ehre: Nördlich von Auckland gelegen schützt die größte Insel der Gruppe die kleineren Inseln wie eine Barriere vor dem offenen Meer. Das gewaltige Stück Land beherbergt neben einem artenreichen Naturschutzgebiet den Kaitoke-Strand, einen unberührten, weitläufigen, rauen Surfstrand, der zu vielerlei Aktivitäten einlädt.

Kaitoke Beach Great Barrier Island

Paihia, Bay of Islands, Nordinsel

Touristenmassen werden Sie an diesem Fleckchen nicht finden, die einsamen Strände der Nordinsel sind immer noch ein Geheimtipp. Vom Surferstrand mit den bunten kleinen Holzhütten über dicht bewachsene, fast mystische Naturschönheiten bis hin zu rauen Stränden, die mit ihren Leuchttürmen ein nordisches Flair ausstrahlen, ist hier für jeden etwas dabei. Außerdem gibt es in dem Ort eine ganze Menge attraktiver Angebote.

Paihia Bay of Islands

Wharariki Beach, Golden Bay, Südinsel

Der Wharariki-Strand liegt auf der Südinsel. Sollten Sie in dieser Gegend unterwegs sein, dürfen Sie sich die traumhafte Kulisse des Strandes auf keinen Fall entgehen lassen. Der 20-minütige Weg über Schafweiden wird mit einem atemberaubend wilden und windigen Naturstrand belohnt. Der Sand ist sehr fein und das Wasser fühlt sich sanft an. Im Hintergrund reihen sich Dünen, die wie ein zweites Meer aus Sand in den Himmel ragen. Morgens und abends ist der Strand besonders schön, da die Lichtverhältnisse eine romantische Atmosphäre schaffen. Auch Robben fühlen sich in der paradiesischen Umgebung wohl und die pittoresken Felsen direkt vor dem Strand geben der Märchenlandschaft den letzten Schliff.

Wharariki Beach Golden Bay

Totaranui, Abel Tasman National Park, Südinsel

Der etwas abgelegene Ort ist mit dem Boot oder per Straße erreichbar. Als Übernachtungsmöglichkeit dienen fünf Hütten oder zahlreiche Campingplätze. Von einem üppig grünen Wald umgeben, der bis zum Strand reicht, erstreckt sich der goldene Sand über eine weitläufige Fläche. Der versteckte Strand mit seinem türkisfarbenen klaren Wasser lockt immer mehr Abenteuerlustige an. Die schöne Farbe des Sandes entstammt dem lokalen Granit der Südinsel und hat inzwischen populären Stellenwert bei Fotografen erreicht. Wer nicht nur zum Wandern in den Nationalpark gekommen ist, kann auch Kajak fahren, Mountainbiken, Boot fahren oder Segeln.

Totaranui Abel Tasman National Park

Truman Beach, Paparoa National Park, Südinsel

Die schroffe Küste ist zwar nicht zum Baden geeignet, lädt aber durchaus zum Sonnen ein. Der Naturstrand liegt ganz in der Nähe der Pancake Rocks und bietet sich als ideales Wanderziel an. Am Truman-Wanderweg gelegen ist der beeindruckende Strand mit seinen bizarren Felsformationen nicht das einzige Highlight auf dieser Tour. Der Nationalpark besticht außerdem durch seine atemberaubende Vegetation, seinen dichten Dschungel, eine vielfältige Tierwelt und bilderbuchartige Flüsschen. Neben der faszinierenden Natur und der erholsam frischen Meeresluft gibt es hier zudem einiges zu unternehmen: Reiten, Kajak fahren, Höhlen besichtigen, Tiere beobachten, Klettern, Angeln, Surfen und sich zwischendurch in einem der Restaurants mit einer deftigen Mahlzeit stärken… Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Truman Beach Paparoa National Park

Hickory Bay, Banks Peninsula, Südinsel

Die gesamte Halbinsel ist durch vulkanische Aktivität entstanden. Durch die Schichtvulkane wurden die beiden größten Naturhäfen des Distrikts gebildet: die beiden Städte Akaroa und Lyttelton, die beide am Rand großer Buchten liegen. Das spannende Arktisrennen von Shakelton und Scott, das um 1901-1904 wohl die halbe Welt in Atem hielt, machte die Stadt Lyttelton bekannt. Heute sind die kleinen Dörfer vom französischen Kolonialstil gezeichnet. Über einen steinigen Pass erreichen Sie die Bucht der Hickory Bay, die mit ihrem türkisfarbenen Wasser einen wunderschönen Kontrast zum üppig grünen Hinterland bildet. Der saubere Naturstrand beeindruckt mit atemberaubenden Farbenspielen, die durch die wechselnden Lichteinflüsse entstehen. Mit viel Glück sind dort auch seltene Hector-Delphine zu sehen.

Hickory Bay Banks Peninsula

Curio Bay, Catlins, Südinsel

Von der felsigen Steilküste im Süden Neuseelands ragt die schmale Landzunge ins Meer hinaus. Der Weg dorthin ist mit übermannshohen Flachsbüschen bewachsen, bei schönem Wetter grasen Schafe auf den saftig grünen Wiesen. In der Nähe der Bucht wächst ein märchenhafter Wald, der zum Erkunden einlädt. Die Bucht ist sehr windig, trotzdem kann in der rauen Idylle gebadet werden. Vom Strand aus sind häufig Robben zu beobachten, die sich im Wasser vergnügen. Ganz in der Nähe der Bucht gibt es genügend Campingunterkünfte, die zusammen mit der wilden Natur für ein abenteuerliches Flair sorgen. Es geht aber auch komfortabler mit schicken Appartement-Häusern und gemütlichen Cottages an der Porpoise Bay.

Curio Bay Catlins

Okarito, Südinsel

Das charmante Örtchen Okarito befindet sich an der Westküste der Südinsel von Neuseeland. An einer malerischen Lagune liegt sein wild-romantischer Strand. Die Okarito-Lagune ist die größte ihrer Art auf der Insel und auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Umgebung in Okarito ist Nistplatz für die seltenen Silberreiher, die vor allem im Frühling beobachtet werden können. Auch andere Vogelarten (76 Arten) haben hier zahlreiche Nistplätze und können mit einem Guide aufgespürt werden. Wandern Sie durch die fantastische Natur, unternehmen Sie eine Kiwi-Nachttour durch das nahegelegene Waitangiroto-Naturreservat oder paddeln Sie bei einer geführten Kajak-Tour durch die atemberaubende Lagune – die Schönheit dieser Gegend wird Sie in jedem Fall beeindrucken.

Okarito West Coast

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