Neuseeland – das schönste Ende der Welt

Stellen Sie sich vor, ausgesetzt auf einer einsamen Insel. Wo würden Sie gerne gestrandet sein? Für uns ist das ganz klar: Neuseeland!

Natürlich ist der Begriff „Insel“ hier etwas weitläufig, denn mit seinen 269.652 km² ist Neuseeland ja keine kleine Pirateninsel im herkömmlichen Sinne. Was wir aber so faszinierend an Neuseeland finden, sind die verschiedenen Naturwunder und Klimazonen, alle konzentriert an einem Ort.

Wussten Sie, dass ungefähr 85 % der etwa 2.300 in Neuseeland einheimischen Pflanzenarten endemisch sind, sie kommen also nur dort vor.

Hier sind ein paar Highlights die uns auf unseren Reisen in diese faszinierende Naturwelt an meisten beeindruckt haben:

Northland

Der äußerste Norden der Nordinsel ist sehr mild und vom subtropischen Klima geprägt. Hier finden sich endlos lange Sandstrände, Sanddünen, viele kleine Inseln und alte Wälder mit den größten Kauri Bäumen des Landes.

Northland
Northland

Der Kauri-Baum ist ein immergrüner Baum, der heute meist Wuchshöhen von 30 bis 50 Meter und Stammdurchmesser von 1 bis 4 Meter erreicht. Tāne Mahuta, oder Lord of the Forest ist der größte bekannte Kauri-Baum.

Südlich der größten Stadt Neuseelands, Auckland, findet man zahlreiche vulkanische Aktivitäten und das Zentrum der Nordinsel wird dominiert von den drei großen Vulkanen Mount Ruapehu, Mount Ngauruhoe und Mount Tongariro, sowie den vielen dampfenden Tümpeln, Geysiren und dem großen See Lake Taupo.

Mount Tongariro, Mount Ngauruhoe und Mount Ruapehu
Mount Tongariro, Mount Ngauruhoe und Mount Ruapehu
Mount Ngauruhoe
Mount Ngauruhoe
Wai O Tapu
Wai O Tapu

Südinsel:

Wenn Sie aber doch lieber die Einsamkeit und die raue Natur genießen möchten, dann sollte man sich auf die Südinsel konzentrieren. Hier werden die verschiedenen Facetten noch deutlicher: im Norden der Südinsel findet man die sanft geschwungenen Hügel und verzweigten Buchten der Marlborough Sounds.

marlborough sounds
Marlborough Sounds

Die Maori-Mythologie erklärt, dass der sagenumwobene Maori Kämpfer Kupe, einst gegen einen riesigen Oktopus gekämpft hat. Um Halt zu finden, streckte er seine Hand Richtung Südinsel aus und seine Finger hinterließen dabei tiefe Furchen in der Erde, die sich mit Wasser füllten und heute die Meeresarme bilden.

Der Abel Tasman Nationalpark besticht durch seine schönen, bestens zum Baden geeigneten weißen Sandstrände. Auf dem Weg zur rauen Westküste kommt man durch dichten Regenwald, welcher sich an der gesamten Küste erstreckt.

Westküste - Neuseeland
Westküste

Die Southern Alps prägen das Bild der Westküste der Südinsel. An klaren Tagen kann man vom Strand aus, einen Blick auf die Schneebedeckten Gipfel der Alpen erhaschen.

Die Gletscher Fox und Franz-Josef gehören zu den top Highlights der Südinsel. Der Franz-Josef-Gletscher ist ein temperierter Gletscher und fließt pro Tag etwa einen halben Meter.

Franz-Josef-Gletscher
Franz-Josef-Gletscher
Fox Gletscher
Fox Gletscher

Weiter südlich befindet sich der kaum besiedelte Fjordland Nationalpark. Der bekannteste Fjord ist der Milford Sound, welcher auch am einfachsten zugänglich ist. Der Doubtful Sound ist weniger bekannt als der Milford Sound, dafür jedoch viel schöner und wilder. Captain Cook gab dem Fjord einst seinen Namen, da er sich nicht sicher war, ob er diese Bucht jemals wieder unversehrt verlassen würde.

Lake Manapouri
Lake Manapouri

Es ist schier unmöglich alle Schönheiten dieses Landes in ein paar Worte zu fassen, aber eine Reise durch Neuseeland ist für Naturliebhaber ein absolutes abwechslungsreiches und atemberaubendes Erlebnis. Wann fahren Sie los?

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