Reisehinweise

Allgemeine Reiseinformationen

Südost-Asien und Ozeanien sind in jeder Hinsicht spannende Regionen und eine einmalige Erfahrung. Einge der Länder die Sie dort erleben haben jedoch alle eine äußerst schwierige Geschichte und sind erst seit einigen wenigen Jahrzehnten überhaupt für Besucher geöffnet. Ein wenig Augenzwinkern und Humor hilft manchmal darüber hinweg, dass wir nicht immer und überall unseren gewohnten europäischen Standard anlegen können.

Wir haben ein paar Reisehinweise zusammengestellt, die Ihnen die Vorbereitung und das Verhalten vor Ort ein wenig leichter machen sollen: Reisehinweise Südostasien.

Ozeanien und die faszinierenden Länder Südostasiens sind nur per Langstreckenflüge für uns erreichbar. Auch in den Ländern selbst ist es manchmal nahezu unumgänglich das Flugzeug als Reiseverkehrsmittel zu nutzen. Wir möchten Sie ganz besonders um Ihre Unterstützung bitten, die durch die Flüge oder Transfers entstehenden CO2-Emissionen auszugleichen. Bei atmosfair geht dies ganz unkompliziert und Sie erhalten nach der Kompensation eine Spendenbescheinigung.

Auf der Website des Auswärtigen Amtes finden Sie Reise- und Sicherheitshinweise zu den einzelnen Ländern.

Vietnam

In Vietnam erleben Sie eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften, von Bergen und Reisterrassen, die legendäre Halong-Bucht, das grüne Wasserlabyrinth des Mekong-Deltas. Entdecken Sie Kunst und Architektur in den quirligen und altehrwürdigen Städten Hanoi, Hue und Hoi An. Spüren Sie die vibrierende Aktivität der Metropole Saigon. Es gibt bunt-lebendige Märkte und abgeschiedene Strände, schwimmende Märkte und überaus gastfreundliche Menschen.

Vietnam ist im Aufbruch! Doch Traditionen, Kulturen und ethnische Minderheiten bleiben in abgelegenen Dörfern lebendig, und mit ihnen eine unermessliche Vielfalt an kulinarischen Genüssen.

Visum

Visa – Vietnam Update

Diese Visabestimmungen gelten für Staatsbürger aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien.

Wir haben für Sie nun die offiziellen Fakten für eine reibungslose Einreise nach Vietnam zusammengestellt:

Reisedauer 15 Tage oder weniger – Einmalige Einreise nach Vietnam (Single Entry Vietnam)

Für deutsche Staatsbürger besteht keine Visumpflicht mehr. Die Dauer des Aufenthaltes darf 15 Tage nicht überschreiten. Es ist nur eine einmalige Einreise erlaubt. Dies gilt für jeden offiziellen Grenzübergang. Davon ausgenommen sind militärische Sperrgebiete, die nicht immer als solche gekennzeichnet sind bzw. lediglich Schilder auf Vietnamesisch tragen. Mehr Informationen hierzu finden Sie auch beim Auswärtigen Amt.

Kurzes Ausreisen und wieder Einreisen ist keine Möglichkeit um das Visum zu verlängern! Es müssen mindestens 30 Tage vergangen sein zwischen Aus- und Wiedereinreise.

Reisedauer 15 Tage oder weniger – mehrfach Einreise (multiple Entry Visa Vietnam)

und

Reisedauer 16 Tage bis 30 Tage – Einmalige und mehrfache Einreise (Single Entry Visa oder multiple Entry Visa Vietnam) – Länger als 30 Tage –

Hier besteht weiterhin Visumpflicht für deutsche Staatsbürger.

Sie können sich Ihr Visum schon in Deutschland organisieren. Hier raten wir Ihnen allerdings davon ab, das selbst über die Botschaft in Berlin abzuwickeln, da dies oft lange dauert und Sie bei Nachfragen während der Wartezeiten niemanden ans Telefon bekommen. Mit dem Konsulat in Frankfurt haben wir bessere Erfahrungen gemacht. Hier aber noch ein paar Alternativen:

1. Visa on arrival: Hier können Ihnen Reiseveranstalter oder Reisebüros (so auch über uns) gegen eine Gebühr von ca. € 20 ein Visa on arrival approval letter vom Immigration Office beschaffen. Mit diesem und Ihrem Pass (muss noch mind. 6 Monate nach Ausreise gültig sein), einem Passbild (in Farbe) und Stamp Fee von 25 USD bzw. 50 USD für Multiple Entry erhalten Sie dann an den internationalen Flughäfen in Vietnam ein Visum. Visa on arrival ist nicht möglich bei einer Landeinreise. Einreise ist nur über die internationalen Flughäfen in Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt und Da Nang möglich.

2. Visumdienst in Deutschland: Hier haben wir mit der Visa Dienst GmbH gute Erfahrungen gemacht. Zuständig ist das Büro in Frankfurt.
Diese Informationen sind nur für deutsche Staatsbürger relevant, für nicht-deutsche Staatsbürger gelten andere Bestimmungen.

Haben Sie Fragen zu Ihrer Vietnamreise und Ihrem Visum, kontaktieren Sie uns hier.

Geld

Wir empfehlen grundsätzlich die vietnamesische Währung Dong zu benutzten. US-Dollar wird auch genommen, aber meist ungern und zu einem schlechten Wechselkurs. Achten Sie beim Wechselgeld darauf, dass die Scheine nicht beschädigt sind. Andere Verkäufer nehmen vielleicht die Scheine nicht mehr an, wegen Verdacht auf Falschgeld. Sie finden in allen größeren Städten Geldautomaten, bitte beachten Sie jedoch, dass zumeist nur kleine Beträge abgehoben werden können, klären Sie daher Gebühren am Besten vor Abreise mit Ihrer Bank ab, sonst kann es zu bösen Überraschungen kommen.

Klima

Aufgrund der großen Nord-Südausdehnung von Vietnam ist das Klima in Vietnam sehr unterschiedlich. Im Norden herrscht ein gemäßigtes tropisches Wechselklima mit einer kühlen (November bis April) und einer heißen Jahreszeit (Mai bis Oktober). In Südvietnam herrscht dagegen ein tropisches Klima mit hohen Temperaturen das ganze Jahr hindurch und einer Regenzeit von Mai bis November. Zwischen Juli und November besteht im Norden und den mittleren Gebieten von Vietnam die Gefahr von Taifunen mit Überschwemmungen in den Küstengebieten. Die beste Reisezeit für Vietnam ist grundsätzlich von Dezember bis Mai, wobei es im Norden, besonders in den Bergregionen, recht kalt werden kann. Aber auch während der restlichen Monate lässt sich Vietnam sehr gut bereisen, der Regen fällt zumeist in kurzen Schauern am Nachmittag.

Kambodscha

Kambodscha ist ein Land der Gegensätze: modernes Stadtleben, teure Boutiquen und 5-Sterne-Hotels; alte Khmer-Gebäude, schwimmende Dörfer und Tuk-Tuks. Die verschlafene Küstenstadt Kep und das lebendige Phnom Penh, der atemberaubende Bokor-Nationalpark und friedliche Strände.

Der unvergessliche Höhepunkt jeder Kambodschareise aber sind die grandiosen Tempelanlagen von Angkor!

Visum

Jeder der nach Kambodscha reist, benötigt einen Reisepass der mind. noch 6 Monate nach Ausreise gültig ist. Es gibt drei Möglichkeiten ein Visum zu bekommen:

1. Über eine Botschaft, z.B. die Botschaft in Berlin http://www.kambodscha-botschaft.de.

2. Sie können sich vor Abreise ein E-Visum besorgen, dies sollte jedoch mindestens 2 Wochen vor Einreise passieren. Mehr Informationen finden Sie beim kambodschanischen Außenministerium http://www.mfaic.gov.kh oder https://www.evisa.gov.kh. Bitte beachten Sie, dass die Einreise mit e-Visum nur über eine begrenzte Anzahl von Grenzübergängen möglich ist. Eine Liste der aktuell zugelassenen Grenzübergänge findet sich auf der Webseite des Außenministeriums (www.mfaic.gov.kh). Das E-Visum muss mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Reiseantritt gestellt werden.

3. Reisende können zudem bei der Einreise an den Flughäfen Siem Reap und Phnom Penh sowie an vielen Grenzübergängen ein Visum für 30 Tage erhalten. Es kostet etwa 30 USD (internationale Flughafen) und 35 USD (über Land-Wasserweg) und Sie benötigen ein Passbild. Mehr Informationen finden Sie bei der Einwanderungsbehörde http://www.immigration.gov.kh/.

Bitte achten Sie darauf, dass der Einreisestempel im Pass nicht vergessen wird, da dies zu Schwierigkeiten bei der Ausreise führen kann.

Geld

Die eigene Währung ist der Riel. Jedoch wird hier lieber US Dollar genommen und die meisten Preise sind auch in dieser Währung angegeben. Selbst an einigen ATM´s wird nur US-Dollar ausgegeben. Das Wechselgeld ist aber meist Riel. Es wird empfohlen bei der Einreise einige US-Dollar in der Tasche zu haben.

Klima

Das Klima in Kambodscha ist ähnlich dem Klima in Südvietnam, die beste, aber auch geschäftigste Reisezeit für Kambodscha ist von November bis März (außerhalb der Regenzeit). Während der Regenzeit regnet es allerdings normalerweise nicht den ganzen Tag, die Schauer beschränken sich meist auf kurze, heftige Niederschläge am Nachmittag.

Laos

In Laos, dem Land der Berge und unberührten Natur, steht die Zeit still. Entdecken Sie das UNESCO-Weltkulturerbe in Luang Prabang, den spektakulären Wasserfall von Si Phan Don und die 4.000 Mekong-Inseln. Kolonialarchitektur und Tempel halten das alte Indochina lebendig. Genießen Sie die herzliche Freundlichkeit und Gastfreundschaft in Laos.

Visum

Das Visum für Laos kann entweder bei der laotischen Botschaft eingeholt werden: http://www.laos-botschaft.de oder bei der Einreise an internationalen Grenzübergängen oder den Flughäfen Vientiane, Luang Prabang, Pakse und Savannakhet gegen 30 USD, zwei Passfotos, einem Reisepass, der mindestens noch 6 Monate nach Ausreise gültig ist, für 30 Tage erworben werden. Bitte achten Sie darauf, dass der Einreisestempel im Pass nicht vergessen wird, da dies zu Schwierigkeiten bei der Ausreise führen kann. Dieses Visum ist für eine einmalige Einreise gültig.

Geld

Die Währung von Laos nennt sich Kip. Thai-Bhat und US-Dollar sind ebenfalls weit verbreitete Zahlungsmittel. Auch hier gilt: niedrigere Beträge in Kip bezahlen, die höheren in US-Dollar, am besten jedoch in der ausgeschriebenen Währung.

Klima

Das Klima in Laos ist ein tropisches Klima mit hohen Temperaturen, wobei diese in den Bergen regional sehr unterschiedlich sein können. Von Mai bis Oktober herrscht ein Südwestmonsun, es gibt viele Niederschläge, während der Nordostmonsun von November bis Februar für trockeneres und milderes Wetter sorgt. Die beste Reisezeit für Laos ist generell die trockene Hochsaison von Oktober bis März, aber auch dieses Land lässt sich in der nasseren Jahreszeit durchaus gut bereisen und es sind weniger andere Touristen unterwegs.

Myanmar

Eine Reise nach Myanmar ist ein einzigartiges Erlebnis. Sie können sich darauf einstellen, dass dieses Land anders ist, als die anderen Länder die Sie vielleicht bereits in Südostasien kennengelernt haben. Oft kann es sich anfühlen wie eine Reise zurück in die Zeit. In eine Zeit, in der das Leben noch einen anderen, ruhigeren Rhythmus hatte und in der Staus und Autogeräusche noch nicht zum ständigen Hintergrundtableau gehörten. Mit dem Fahrrad außerhalb der Städte wird etwa schnell deutlich: Ochsen- oder Pferdekarren sind nicht in erster Linie touristische Zierde. So authentisch wie das Leben ist auch das Lächeln und teilweise die Verwunderung der Menschen in den Begegnungen mit uns ausländischen Besuchern. Verhaltenstipps bietet uns die Broschüre ‘Dos & Donts’, initiiert von Tourism Transparency.

Visum

Es gibt zwei Möglichkeiten an ein Touristenvisum zu kommen:

1. Über die Botschaft in Berlin, recht unkompliziert für 28 Tage und gegen eine Gebühr von € 25 (http://www.botschaft-myanmar.de/4.html). In der Regel dauert es ca. 1 Woche bis Sie Ihren Reisepass mit dem eingeklebten Visum zurück erhalten (sicherheitshalber aber etwas mehr Zeit einplanen!).

Hier können Sie das Visum-Antragsformular auf Englisch und Deutsch, mit allen notwendigen Informationen herunterladen: http://www.botschaft-myanmar.de/resources/Tourist+Visa+20120627.pdf.

2. Sie können ein E-Visum beantragen unter http://evisa.moip.gov.mm/index.aspx. Dies kann frühestens 90 Tage vor Abreise beantragt werden, es ist für 28 Tage gültig und kostet US$ 50 pro Person.

Denken Sie daran, dass eine Kopie Ihres Passes als auch Ihres Visums bei Verlust Ihres Passes einiges erleichtern kann.

Geld

Es gibt bisher kaum Geldautomaten (ATMs) in Myanmar. Dies wird sich sicherlich bald ändern. Bezahlt wird am Besten in der einheimischen Währung Kyat (gesprochen: Tschad). Um an Kyat zu kommen, ist es empfehlenswert, sich US-Dollar Noten mitzubringen. Bitte stellen Sie sicher, dass diese Banknoten absolut glatt und sehr neu aussehen. Zerknitterte oder beschädigte Scheine werden nicht eingewechselt. Es ist ratsam, höhere Banknoten z.B. 100 oder 50 US-Dollar mitzunehmen, diese bringen Ihnen einen besseren Kurs. Wechseln Sie nur bei offiziellen Bankschaltern.

Für Trinkgelder etwa an Ihren Guide oder Fahrer können Sie auch kleinere US-Dollar-Noten verwenden.

Klima

Mayanmar hat aufgrund seiner Lage in der tropischen Klimazone 3 Jahreszeiten: die Regenzeit von Mai bis Oktober bringt insbesondere der Küstenregion heftige Regengüsse. Im Rest des Landes macht sich die Regenzeit durch kurze tropische Regenfälle bemerkbar. Es grünt und sprießt zu dieser Zeit besonders. Das Land ist aber auch zu dieser Zeit recht gut zu bereisen; dass nicht alle Straßen gut befestigt sind, sollte allerdings in die Zeitplanung einkalkuliert werden. Es ist oft schwül-warm bei 25 – 35 Grad Celsius.

Während des Winters von November bis Februar sinken die Temperaturen auf 20 – 30 Grad Celsius, in den Bergen, etwa im Shan Staat, kann es nachts durchaus unangenehm kühl werden. Es ist überwiegend trocken. Von März bis Mai erreichen die Temperaturen ihr Maximum, häufig zwischen 35 und manchmal bis zu 45 Grad und besonders in der Region Mandalay oder Bagan macht sich die heiße Luft bemerkbar. In den Bergen ist dies eine angenehme Zeit zum Wandern.

Thailand

Palmengesäumte Inselstrände, vibrierende Mega-Metropole Bangkok, unzählige kunstvolle Tempel, jahrhundertealte Kultur- und Machtzentren vergangener Königreiche, tropische und ursprüngliche Vegetation, Tradition und Moderne… „Sawadee“, „Willkommen“ in einem Land, das durch Gegensätze, die doch harmonisch neben- und miteinander existieren, bezaubert!

Visum

Ein Touristenvisum benötigen Sie nicht zur Einreise, wenn Sie sich höchstens 30 Tage im Land zu touristischem Zweck aufhalten möchten und Sie über einen internationalen Flughafen einreisen: völlig unkompliziert und kostenfrei erhalten Sie bei Einreise einen Einreisestempel in Ihren Reisepass. Damit sind Sie berechtigt, sich 30 Tage im Land aufzuhalten. Bei Einreise über den Landweg erhält man ein Aufenthaltsrecht von 15 Tagen.

Der Reisepass muss eine Gültigkeit ab Zeitpunkt der Einreise von mindestens 6 Monaten betragen. Kinder können mit einem deutschen Kinderreisepass einreisen.

Falls Sie einen längeren Aufenthalt (über 30 Tage bei Einreise über einen internationalen Flughafen, über 15 Tage bei Einreise über eine Landgrenze) in Thailand planen, müssen Sie vorab ein entsprechendes Visum bei der Königlich Thailändischen Botschaft in Berlin (oder einem Konsulat, z.B. in München) beantragen: http://thaiembassy.de/site/index.php/konsularwesen-visa-beglaubigungen/wie-man-ein-visum-beantragt. Ein Visum mit Gültigkeit bis 60 Tage kostet mit nur 1 Einreise € 30. Das Visa-Formular finden Sie hier: http://www.thaiembassy.de/images/stories/visa_/Visaformular_01.01.2013.pdf.

Geld

Die Thailändische Währung heißt Baht. Das ganze Land ist gut ausgestattet mit Geldautomaten, an denen Sie entweder per Kreditkarte oder per EC-Karte Beträge in der Landeswährung abheben können. Erkundigen Sie sich vorher bei Ihrer Bank, ob und wenn ja, welche Gebühren bei einer Auslandsabhebung je nach Kartenart für Sie anfallen.

Auch Bargeld wie Euro, Franken oder US$, können Sie bei den offiziellen Wechselstuben und Banken einwechseln. Bezahlt wird in Baht.

Ein Hinweis zum Umgang mit den Geldnoten und -münzen: Die Königliche Familie hat einen nahezu heiligen Status in Thailand und wird sehr verehrt. Auf jedem Geldstück findet sich eine Abbildung des Königs wieder. Vermeiden Sie bitte, dass Sie respekt- oder achtlos mit dem Geld umgehen, es etwa auf den Boden werfen, darauf treten o.ä.

Klima

Das tropische Klima (mit einer guten Portion Schwüle) herrscht in ganz Thailand vor. Die Temperaturschwankungen über das Jahr sind gering. Nur der höher gelegene, bergige Norden des Landes kann in den Wintermonaten November – Februar „kühlere“ Temperaturen von 20 Grad tagsüber aufweisen. Hier gibt es drei Jahreszeiten: die kühleren Wintermonate, den sehr heißen Frühling von März bis Mai mit Temperaturen von über 35 Grad und die heißen Monate von Mai bis November.

Der Rest des Landes ist gleichbleibend warm, bzw. sehr schwül-warm, mit um die 28 – 30 (und mehr) Grad Tagestemperatur.

Die Niederschläge sind regional unterschiedlich: im Norden sind die Wintermonate trocken, in Südthailand dagegen regnet es auch in diesen Monaten häufiger. Im Sommer bringt der Südwestmonsun dem ganzen Land Niederschläge. Doch auch zur dieser Zeit, in der sich Regentage in ganz Thailand häufen, lässt es sich sehr gut reisen, denn der Regen kommt meist als heftiger, 1- bis 2-stündiger Schauer und aneinandergereihte Dauerregentage sind eher selten.

Indonesien

Das Land der 17.508 Inseln bezaubert mit seiner facettenreichen Landschaft und überaus freundlichen Bevölkerung. Indonesien steht schon länger auf der Karte beliebter Reiseziele, vor allem Bali ist für die meisten reiselustigen Menschen ein Begriff. Indonesien lässt das Reiseherz höher schlagen: verlassene tropische Strände, imposante Vulkanlandschaften, beeindruckende Begräbnisfeiern des Toraja-Volkes auf der Insel Sulawesi und wilde Orang-Utans im Dschungel auf Sumatra und Kalimantan.

Visum

Seit Juni 2015 besteht keine Visumspflicht für deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger bei Einreise nach Indonesien. Dies gilt für eine touristische Aufenthaltsdauer im Land von maximal 30 Tagen und bei Einreise über bestimmte Flughäfen. Die wichtigsten sind:

  • Jakarta (Soekarno-Hatta)
  • Yogyakarta(Adi Sucipto)
  • Denpasar/ Bali
  • Medan (Kualanamu)
  • Surabaya (Juanda)
  • Batam (Hang Nadim)
  • oder folgende Seehäfen:

  • Tanjung Pinang (Sri Bintan Pura)
  • Batam (Batam Center und Sekupang)
  • Tanjung Uban
  • Sollten Sie über einen anderen Weg einreisen, erhalten Sie ein Visum on Arrival (35 USD pro Person, 2 Passbilder sind vorzulegen). Eine Verlängerung des visumfreien Aufenthalts ist nach der Einreise nicht möglich. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit Juni 2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Der Reisepass muss mindestens noch 6 Monate gültig sein (ab Einreisedatum) und es ist ein Nachweis für die Rückreise (z.B. ein Flugticket) vorzulegen. Im Reisepass sollten mindestens noch zwei freie Seiten vorhanden sein.

    Haben Sie Fragen zu Ihrer Indonesienreise und Ihrem Visum, kontaktieren Sie uns hier.

    Geld

    Die Währung in Indonesien ist die Indonesische Rupiah (IDR).
    Vor Ort lassen sich Euro oder USD in den Städten bei Wechselstuben immer gut und einfach umtauschen.

    ATMs (=Bankautomaten) sind in allen Städten vorhanden. Sie sollten vor Abreise mit Ihrer Bank klären, ob das Geldabheben mit Ihrer Karte in Indonesien möglich ist und welche Gebühren dabei anfallen. Traveller Checks sind veraltet und werden selten noch angenommen.

    Die Öffnungszeiten der Banken sind: Montag bis Freitag von 8 bis 14 Uhr
    Die Öffnungszeiten der Post Offices: Montag bis Donnerstag von 8 bis 14 Uhr und Samstag von 8 bis 11 Uhr

    Die Öffnungszeiten von Geschäften sind normalerweise Montag bis Samstag von 8 bis 17 Uhr. Shopping Center haben meist folgende Öffnungszeiten: 9 bis 21 Uhr mit einer Siesta von etwa 13 – 17 Uhr. Viele Unternehmen in muslimischen Gebieten schließen freitags für die Gebete von etwa 11:30 – 13:00 Uhr.

    Klima

    Der Inselstaat Indonesien liegt auf beiden Seiten des Äquators. Somit gibt es hier ein tropisches Klima mit viel Regen. Es entstehen damit nur zwei ‚Jahreszeiten’: die Trockenzeit (April bis Oktober) und die Regenzeit (November bis März). Natürlich kann es auch in der Trockenzeit zu Schauern kommen und die Regenzeit bedeutet nicht, dass es den ganzen Tag über regnet. Meist beschränken sich die Niederschläge auf kräftige Schauer am Nachmittag.
    Zu diesem allgemeinen Klima kommen natürlich noch mikroklimatische Verhältnisse hinzu, zum Beispiel ist es in den hohen Bergen meist deutlich kühler.

    Die Luftfeuchtigkeit liegt überall meist bei etwa 90%, nachmittags geht sie teilweise auf 70% zurück. Temperaturen im Flachland betragen im Schnitt das ganze Jahr über zwischen 22 und 34 Grad Celsius.

    In Ostjava und Nusa Tenggara (das sind die Inseln östlich von Java: Bali, Lombok, Sumbawa, Flores, etc.) herrscht im Mai und Juni eine trockene Nachmonsunzeit und von Juli bis Oktober eine heiße Trockenzeit! Diese trockene Nachmonsunzeit ist für viele Reisende somit die angenehmste Reisezeit.

    Verkehrsinfrastruktur

    Generell kann man über die Infrastruktur in Indonesien sagen, dass sie veraltet ist, der öffentliche Personennahverkehr läuft ohne U-Bahnen. Es gibt ein hohes Verkehrsaufkommen durch viele Pkws und Motorroller. Diese werden durch das wachsende Einkommen der Menschen vor Ort immer zahlreicher.

    Am dichtesten besiedelt ist die Insel Java, in anderen Landesteilen leben oft nur wenige Menschen, sie sind häufig wirtschaftlich rückständig und auch die Straßen sind schlechter. In den touristischen Regionen sind die Straßen immer geteert und auch gut zu befahren. Bitte beachten Sie, dass in Indonesien Linksverkehr herrscht.

    Öffentliche Transportittel (Stadtverkehr)

    Becak: Fahrradrikscha
    Ojek: Motorradrikscha
    Dokar: Pferdekutsche. Diese sind meist teurer als ein Ojek. Auf Lombok heißen sie Cidomo.
    Taxi: In den Städten finden Sie Taxen mit Taximeter. Minimum sind 6.000 IDR.

    Bei allen gilt: Preis vorab vereinbaren und handeln nicht vergessen.

    An der Rezeption in den Hotels finden Sie immer Unterstützung für ein Transportmittel.

    Besondere strafrechtliche Vorschriften

    Rauschgiftdelikte werden strafrechtlich verfolgt und mit hohen Strafen geahndet (auch mit Todesstrafe). Schon der Besitz geringster Drogenmengen führt oft zu hohen Freiheitsstrafen.

    Indonesische Gerichtsverfahren entsprechen nicht deutschen rechtsstaatlichen Standards. Bei Verstößen gegen indonesische Gesetze muss ggf. mit langer Untersuchungshaft, teurer und dennoch manchmal unzureichender anwaltlicher Verteidigung sowie gesundheitsgefährdenden Haftbedingungen gerechnet werden.

    Reisemedizin und Impfschutz

    Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene
    (siehe http://www.rki.de oder http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-Impfkalender/Impfkalender_Deutsch.pdf?__blob=publicationFile)

    Gelbfieber

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe www.who.int, hauptsächlich in Afrika und Südamerika gelegen). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

    Dengue Fieber

    Dengue Fieber kommt in Indonesien gehäuft vor. Es handelt sich um eine Viruserkrankung und wird von einer tagaktiven Mücke übertragen. Dengue Fieber kann zu ernsthaften Gesundheitsschädigungen führen. Übertragungsrisiko besteht ganzjährig, vermehrt aber in der Regenzeit. Die Therapie beschränkt sich hauptsächlich auf Linderung. Vorbeugen (also Mückenschutz) ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme.

    Malaria

    Das Risiko in Indonesien besteht ganzjährig. Ein hohes Risiko besteht in den tiefer gelegenen Gebieten von Papua, auf den Molukken sowie auf allen Inseln östlich von Bali (Gili-Inseln, Lombok, Komodo, Flores etc.). Ein mittleres Risiko besteht auf Sumatra und Sulawesi und im Hochland von West-Papua sowie den übrigen Inseln mit Ausnahme von Java und Bali.

    Eine vorbeugende Maßnahme ist die Einnahme von Tabletten (Malariaprophylaxe) oder eine sogenannte ‚Standby – Notfallselbstbehandlung’ vor Ort. Für beides stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung (z.B. Malerone oder Lariam). Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen der Medikamente sollte entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) vor Abreise mit einem Tropenmediziner/ Reisemediziner besprochen werden. Empfehlung: körperbedeckte Kleidung tragen, Insektenschutzmittel auftragen, unter einem Moskitonetz schlafen.

    Chikungunya-Fieber

    Ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und manchmal langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Indonesien immer wieder auftreten kann. Es gibt keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen.

    Tollwut

    Ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Übertragen wird Tollwut durch Tierbisse. Landesweit besteht ein hohes Risiko von Bissverletzungen durch streunende Hunde. Schutz vor Erkrankung bietet eine Impfung vorab und direkt nach dem Biss.
    Bei Ungeimpften sind 5 aktive Impfungen innerhalb von 28 Tagen erforderlich.
    Bei bestehendem Impfschutz kann auf die passive Impfung verzichtet werden, die erneute aktive Impfung am 1. und 3. Tag nach dem Biss ist jedoch trotzdem erforderlich.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung ist in Indonesien nicht mit Deutschland zu vergleichen. Vielfach ist sie hygienisch problematisch und oft fehlen auch ausgebildete englischsprechende Ärzte. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs von den z.T. hohen Temperaturen geschützt werden. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenden Arzt vor der Abreise wird empfohlen.
    Hier finden Sie reisemedizinisch zertifiziert fortgebildete Ärzte, Spezialisten zu Reisemedizin und Tropenmedizin und Gelbfieberimpfstellen in ganz Deutschland:
    http://www.dtg.org/aerzte.html?&no_cache=1

    Hilfe im Notfall

    Da in weiten Teilen des Landes die medizinische Versorgung nicht dem deutschen Standard entspricht, sollte ein Versicherungsschutz für den Krankheitsfall vorhanden sein.
    Im Notfall erfolgt eine Evakuierung nach Jakarta oder Singapur. Hier sollte auch eine Versicherung abgeschlossen sein (Auslandsreise-Krankenversicherung inkl. sinnvoller Rücktransport).

    Kulturelle Unterschiede

    Indonesier haben in der Regel nur begrenzten Umgang mit anderen Kulturen, mit Ausnahme Ihrer Nachbarländer. Erkennen Sie an, dass die Dinge nach Gewohnheit durchgeführt werden. Dies kann manchmal zu Verwirrung und Frustration von Ihrer Seite führen. Aber solange Sie höflich und geduldig bleiben, finden Sie diese Reise bald noch interessanter. Bitte bedenken Sie, dass Indonesien im Wesentlichen ein islamisches Land ist. Respektlosigkeit gegenüber der Religion könnte negative Folgen haben.

    Verhalten und Umgangsformen

    In Indonesien werden Freundlichkeit, Höflichkeit und Respekt sehr geschätzt. Wenn Sie gereizt werden, gilt es als eine Schwäche Zorn zu zeigen. In schwierigen Situationen ist es wichtig, nicht wütend zu werden, ruhig zu bleiben und Ihren Sinn für Humor nicht zu verlieren. Ein Lächeln ist die beste Waffe. Versuchen Sie nicht, jemanden vor anderen zu kritisieren. Indonesiern ist es sehr peinlich, wenn sie das Gesicht verlieren.

    Es fällt Indonesiern schwer schlechte Nachrichten zu überbringen und sie werden diese bis zum letzten Moment hinauszuschieben oder sie “verstecken” sie in einer schönen Geschichte. Manchmal sagen sie, “ja” meinen aber “nein”. Wenn Sie nach dem Weg fragen, werden Sie in eine Richtung geschickt, auch wenn die Person keine Ahnung hat. Am besten ist es immer wieder zu fragen. Wenn Sie sich mit einem Indonesier unterhalten und ein unangenehmes Thema auf den Tisch bringen, tun Sie dies nie in der Öffentlichkeit und immer wenn möglich in einer Weise, die die Selbstachtung des Anderen aufrecht erhält.

    Indonesier sind in der Regel sehr freundlich und höflich. Die meisten Reisenden erleben große Herzlichkeit und Gastfreundschaft, damit einher kommt auch eine hemmungslose Neugier über persönliche Dinge. Völlig Fremde fragen gerne nach Details über Ihre Arbeit, Einkommen und Familienleben. Indonesier halten gerne Small Talk. Wohin Sie auch gehen, werden Sie oft mit ‚Hello Mister’ begrüßt (auch wenn Sie eine Frau sind). Viele Leute wollen einfach nur reden, während andere ihr Englisch üben möchten. Wenn Sie es vorziehen, einige Fragen nicht zu beantworten, so überlegen Sie sich eine Antwort. Vor allem, wenn Sie mit Ihrem Partner reisen und Sie sind nicht verheiratet, können Sie auch sagen: wir sind seit 3 Jahren verheiratet. Das gleiche gilt für die Religion: keine Religion zu haben, gilt in Indonesien als sehr seltsam.

    Überall in Indonesien werden ältere Menschen und Vorgesetzte mit Respekt behandelt.

    Einem Fahrer wird es normalerweise nicht angenehm sein, mit Ihnen am Tisch zum Mittag- oder Abendessen zu sitzen, aber für einen Guide ist es in der Regel ok. Die Gestik ist etwas subtiler. Es ist ratsam, Ihre Körpersprache zu reduzieren. Z. B. wir es als unhöflich oder aggressiv angesehen, die Hände in die Hüften zu stemmen. Durch Winken mit der Hand nach unten, können Sie jemanden herbei rufen. Essen mit den Händen ist kein Problem und ein guter Rülpser nach dem Essen wird als ein positives Zeichen gesehen. Vermeiden Sie Körperkontakt mit Indonesiern, mit der Ausnahme des Händedrucks. Auch sollten Sie nicht mit dem Rücken zu älteren oder hochrangigeren Person stehen. Augenkontakt sollte selten geschehen. Es wird allgemein als respektvoll angesehen, nach unten zu schauen, wenn man mit älteren Leute spricht. Vermeiden Sie alle Gesichtsausdrücke, die Meinungsverschiedenheiten darstellen könnten, wie z.B. Grimassen oder Kopfschütteln. Ein Lächeln zeigt nicht immer Freude oder Amüsiertheit, sondern kann auch eine Maske von Verlegenheit, Schüchternheit, Missbilligung und Ängstlichkeit sein. Dementsprechend können Westler manchmal Indonesier beobachten, die an ungünstigen Zeitpunkten lächeln oder lachen.

    Die meisten Indonesier verwenden kein Toilettenpapier, sondern reinigen sich mit Wasser aus einer Flasche und ihrer linken Hand. Dies erklärt, warum Sie mit der linken Hand niemanden berühren oder nicht damit essen. Berühren Sie niemals jemanden am Kopf (einschließlich Kinder). Auf andere Menschen zeigen ist in der Regel unhöflich. Wenn es unbedingt notwendig ist, zeigen Sie mit dem Daumen, während die Faust geschlossen ist, anstatt mit dem Zeigefinger zu deuten.

    Moscheen und Tempel Besuche

    Beim Besuch einer Moschee sind die Schuhe auszuziehen. Am Eingang einer Moschee werden Sie in der Regel ein Regal finden, hier können Sie Ihre Schuhe abstellen. Der Körper sollte bedeckt sein, obwohl kurze Ärmel in der Regel erlaubt sind, müssen Frauen ihren Kopf mit einem Tuch bedecken. Fragen Sie immer, ob Fotografieren erlaubt ist. In Bali brauchen Sie einen Sarong als Rock und einen Schal (Slendang) um die Taille, wenn Sie einen Tempel besuchen. In touristischen Gebieten werden bei Tempeln Sarong und Slendang ausgeliehen. Während ihrer Menstruation dürfen Frauen Tempel nicht betreten.

    Ramadan

    Von Nicht-Muslimen wird nicht erwartet zu fasten. Es können jedoch viele Geschäfte, Straßenstände und Restaurants den ganzen Tag geschlossen haben. Ramadan ist mehr als nur das Fasten. Muslime sollen ihre Gedanken reinigen und sich mehr auf ihre Religion konzentrieren.

    Denken Sie an die Anderen, wenn Sie während des Ramadan unterwegs sind:

  • Vermeiden Sie tagsüber das Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit.
  • Bedecken Sie wenn möglich Ihre Schultern und Beine.
  • Fotografieren Sie keine Menschen während der Gebete oder im Rahmen ihrer Waschungen vor dem Gebet.
  • Moscheen – in der Regel für die Besucher geöffnet – können während des Ramadan für die Öffentlichkeit geschlossen werden.
  • Seien Sie geduldig; Sie würden sich ohne Nahrung und Wasser in der südostasiatischen Hitze auch nicht zu schnell bewegen.
  • Wenn Sie auf Bali unterwegs sind, wo die Mehrheit der Bewohner Hindus sind und auf Flores, wo die Mehrheit katholisch ist, bemerken Sie den Ramadan wahrscheinlich überhaupt nicht.

    Dress Code

    Sauberkeit und Bescheidenheit sind auch in informellen Situationen geschätzt. Nacktheit (oder Sonnenbaden oben ohne) sollte man vermeiden. Frauen sollten in islamischen Regionen Schultern und Beine bedecken.

    Kommunikation

    Handy

    Wenn Sie ein Handy (mit freier SIM lock) dabei haben, können Sie sich eine indonesische SIM Karte kaufen. Fragen Sie nach einem speziellen Code für internationale Telefonate, hier gibt es teilweise günstige Promotionsraten.

    Telefon

    Mit der ‚Billigvorwahl’ 01017 + Ländervorwahl + Telefonnummer können Sie für ungefähr 1.000-3.000 IDR pro Minute nach Europa telefonieren.

    Trinkgelder

    Trinkgelder sind gerne gesehen. Bei jeder Art von Service kann Trinkgeld gegeben werden, z.B. Zimmermädchen, Kellnern, Guides usw.

    Hier ein paar Richtlinien, um dieses Thema etwas verständlicher zu machen:

  • Träger, die Ihre Tasche tragen, bekommen in etwa 5.000 – 10.000 IDR
  • In die Tip Box eines Hotels kann man 25.000 – 50.000 IDR pro Tag geben
  • In Restaurants gibt man etwa 5 % des Rechnungsbetrages
  • Guides und Fahrer erhalten etwa 50.000 IDR pro Tag
  • Guides und Fahrer

    Bitte beachten Sie, dass ein Fahrer kein Guide ist. Seine Aufgabe ist es, Sie von A nach B zu bringen. Wenn er unterwegs Dinge erklärt, dann ist das eine Erkenntlichkeit seinerseits. Dies können Sie dann gerne mit einem höheren Trinkgeld wertschätzen. Guides und Fahrer erhalten Geld für Ihre Mahlzeiten und Übernachtungen. In vielen Unterkünften können Sie einen speziellen Raum bekommen. Selbstverständlich wird der Fahrer auch Geld für Parkgebühren bekommen. Falls ein Fahrer Sie nach Geld hierfür fragt, kontaktieren Sie bitte das lokale Büro.

    Zeitzonen

    In Indonesien gibt es zwei Zeitzonen:
    Bali/ Nusa Tenggara/ Sulawesi/ Süd- und Ost-Kalimantan = Singapur und Kuala Lumpur (Deutschland MEZ Winterzeit + 7 Stunden)

    Java/ Sumatra/ West- und Zentral-Kalimantan = Bangkok (Deutschland MEZ Winterzeit + 6 Stunden)

    In der Sommerzeit immer eine Stunde weniger!

    Elektrizität

    Normalerweise 220 Volt, derselbe Stecker wie in Deutschland, kein Adapter notwendig

    Fotografieren

    Indonesier mögen es in der Regel gerne fotografiert zu werden. Bitte fragen Sie aber vorab nach Erlaubnis (permisi). Falls jemand nicht fotografiert werden möchte, sollte dies respektiert werden.

    Flughäfen, Militär, Brücken, Regierungsgebäude, Häfen, Industrie, Bahnhöfe o.ä. dürfen nicht fotografiert werden.

    Trinkwasser

    Leitungswasser ist nicht zum Trinken geeignet. Sie können überall abgefülltes Wasser in Flaschen kaufen. Achten Sie nur darauf, dass die Flaschen richtig verschlossen sind. Auch mit Eiswürfeln sollten Sie lieber vorsichtig sein, diese können aus Leitungswasser hergestellt sein. Wasser welches zum Essen serviert wird, ist normalerweise Trinkwasser, da auch die Indonesier selbst kein Leitungswasser trinken.

    Essen

    Die einfachsten Restaurants in Indonesien heißen ‚Warung’, es werden gewöhnlich Wasser, Tee oder Kaffee zur Standardmahlzeit serviert.

    Eine andere Art von Restaurant sind die ‚Rumah Makan’: hier bekommen Sie eine Menükarte und ein Blöckchen mit Stift, auf den Sie Ihre Bestellung schreiben. Soft Drinks und Bier werden normalerweise nicht zum Essen serviert.

    In manchen Städten tauchen abends auch temporäre Restaurants auf, diese werden als ‚Lesehan’ bezeichnet. Die goldene Regel ist dort hinzugehen, wo viel Betrieb ist.

    Einkaufen

    Mit Ausnahme von Supermärkten und Restaurants können Sie normalerweise den Preis für Waren und Serviceleistungen verhandeln. Dies wird meist sogar erwartet und funktioniert so: Der Verkäufer nennt Ihnen einen Preis, Sie reagieren geschockt und schütteln den Kopf. Nennen Sie einen Preis, der der Hälfte dessen, was Sie zahlen möchten, entspricht und warten Sie auf das Gegenangebot des Verkäufers. Dieser wird Ihnen erzählen, dass er 10 Kinder, eine kranke Großmutter usw. hat, doch am Ende wird auch er den Preis senken – und nach einigem Hin und Her kommen Sie zu einer Einigung.
    Sobald Sie bei einem Preis eingewilligt haben, ist es sehr unhöflich, sich von dem Kauf zu distanzieren. Bedenken Sie außerdem stets, dass Preisunterschiede – vor allem bei niedrigen Beträgen – für Sie nicht ins Gewicht fallen, für den Verkäufer jedoch in den meisten Fällen schon!

    Illegale Souvenirs

    Wildlife-Produkte werden oft zum Kauf angeboten, aber beachten Sie bitte, dass viele dieser Dinge gemäß nationaler und internationaler Vorschriften nicht zulässig sind. Es ist nicht erlaubt, Bärenpfoten, Elfenbein, Tiger, Meeresschildkröten oder Kuriositäten wie ausgestopfte Paradiesvögel auszuführen.
    Für einige Güter benötigen Sie spezielle Genehmigungen, um diese mit nach Hause zu nehmen, zum Beispiel für Artikel aus Reptilien oder Amphibienhäuten, wie sie für Handtaschen oder Schuhe verwendet werden, aber auch für Korallen und Orchideen.

    Bhutan

    In „Dzongkha“, der Landessprache des Königreichs, wird das Land als Druk Yul – Land des Donnerdrachens – bezeichnet und seine Menschen sind bekannt als “Drukpa”. Der Begriff stammt aus der Staatsreligion, die Drukpa Kagyud heißt.

    Druk Yul, das Land des Donnerdrachens, das erst in den letzten Jahren aus dem Nebel der selbst-auferlegten Isolierungen heraustrat, ist eingebettet in das große Himalaja Gebirge. Bhutan bietet seinen Besuchern eine abwechslungsreiche Reise vorbei an saftigen Weiden, hoch aufragenden Gipfeln, verborgenen Klöstern und durch unberührte Wälder. Bhutan hat zudem viele einzigartige Tierarten vorzuweisen. Die Lebensweise der Bhutanesen gibt einem eine einmalige Gelegenheit die buddhistische Kultur und seine Tradition in einer authentischen Umgebung kennenzulernen. Durch den „sanften Tourismus“, der von der Regierung in Bhutan gezielt gesteuert wird, ist überhaupt so eine Begegnung mit Land und Leuten möglich.

    Das Bruttonationalglück (BNG) ist der Versuch, den Lebensstandard in breit gestreuter, humanistischer und psychologischer Weise zu definieren und somit dem herkömmlichen Bruttonationaleinkommen, einem ausschließlich durch Geldflüsse bestimmten Maß, einen ganzheitlicheren Bezugsrahmen gegenüberzustellen. (Quelle: Wikipedia)

    Der Ausdruck wurde 1979 von König Jigme Singye Wangchuck in einem Interview benutzt. Er wollte darstellen, dass das Bruttosozialglück wichtiger ist als das Bruttosozialprodukt (“Gross National Happiness is more important than Gross National Product”).
    In Bhutan ist “Entwicklung” gleichbedeutend mit zunehmendem Wissen und persönlicher Erleuchtung. Der tiefe buddhistische Glaube findet sich auch hier wieder. Einer der „vier edlen Wahrheiten“ des Buddhismus besagt, dass Leid durch die drei Geistesgifte verursacht wird: Unwissenheit, Hass und Habgier. Diese zu überwinden bzw. zu vermeiden, bedeutet das Glück zu finden. Vor diesem Hintergrund soll der Begriff des Bruttosozialglücks ausdrücken, dass “Entwicklung” mehr Dimensionen aufweist als nur die eines gesteigerten Bruttosozialprodukts, dass es einer Balance zwischen Materialismus und Spiritualität bedarf.

    Visum

    Jeder der nach Bhutan reist, muss vorher über einen Reiseveranstalter ein Visum einholen. Dieses kostet etwa US$ 40 pro Person und ist ausschließlich für die Dauer der gebuchten Reise gültig. Die gesamte Reise muss über einen Reiseveranstalter gebucht werden, Individualtouristen die auf eigene Faust das Land bereisen möchten, ist die Einreise nicht gestattet. Die Regierung hat sich zahlreiche negativ Beispiele des Tourismus in anderen Ländern angeschaut und sich für einen regulierten Tourismus in ihrem Land entschieden.

    Wichtiger Hinweis: der Kauf und Verkauf von Tabak und Tabakwaren in Bhutan ist verboten. Es dürfen nur Mengen für den eigenen Konsum mitgebracht werden, insgesamt ist das Rauchen in der Öffentlichkeit aber verboten!

    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BhutanSicherheit.html

    Geld

    Sie können gleich bei Ankunft in Paro am Flughafen Euro oder US Dollar (größere Scheine in dieser Währung bekommen einen besseren Wechselkurs) in Bhutanesische Ngultrum umtauschen. Zudem gibt es in den größeren Städten Bankautomaten, die aber nicht unbedingt immer funktionieren.

    Trinkgelder sind nur für Guide und Fahrer üblich. Hier sind zwischen US$ 15 und US$ 20 pro Person angebracht (wobei der Guide in der Regel etwas mehr bekommt).

    Geografie

    Bhutan ist etwa so groß wie die Schweiz (46.500 qkm) und ist von knapp 755.000 Menschen besiedelt. Daher könnte man es als ein kleines und unterbevölkertes Land bezeichnen, besonders im Vergleich zu seinen riesigen Nachbarn China und Indien. Durch die große Himalaya-Kette, die von Osten nach Westen verläuft, ist das gesamte Land gebirgig, und reicht in der Höhe von 100m bis 7.540m, mit dem Gangkhar Puensum als höchstem Berg Bhutans an der tibetischen Grenze (durchschnittliche Höhe 2.500 m). Über die genaue Höhenangabe des Gangkhar Puensum wird bis heute noch debattiert, da bis dato niemand den Berg vollständig bestiegen hat. Dies hat auch einen guten Grund: 1994 wurde das Bergsteigen oberhalb von 6.000 m Höhe vom bhutanischen Staat gesetzlich verboten, da die einheimische Bevölkerung die Berggipfel als Wohnstätte von Geistern und Göttern ansieht.
    Die Pässe in Bhutan liegen oft über 4.000 m, dass dies die Kommunikation zwischen den einzeln Tälern einschränkt ist daher nicht sehr verwunderlich. Viele Bhutanesen leben bis heute in einer gewissen Isolation, besonders im Winter. Hervorzuheben ist auch, dass Bhutan von einer Vielzahl von unterschiedlichen ethnischen Gruppe bewohnt wird: Von den Yak-Hirten im Norden bis zu den Orangenbauern im Süden.

    Durch eine bewusste Isolierung und auch durch die gewaltigen geografischen Hindernisse hat das Königreich bis heute seine Unabhängigkeit behalten. Alte Steinwerkzeuge und andere archäologische Funde bestätigen, dass es bereits im Jahre 2000 v. Chr. Siedlungen in Bhutan gab.
    Die dokumentierte Geschichte des Königreichs beginnt jedoch erst mit dem Aufkommen des Buddhismus im 8. Jahrhundert.

    Bhutan ist vom Süden in den Norden in etwa drei Zonen aufgeteilt: die südlichen Ausläufe, der innere Himalaya und der nordische Gürtel.

    Die südlichen Ausläufe
    Nur wenige Kilometer breit, bilden die südlichen Ausläufe die Grenze zu Indien (West Bengal und Assam). Die Ebene steigt schnell auf 2.000 m und ist mit dichtem tropischen Dschungel bedeckt. Das Klima ist heiß und kühlt sich nur von November bis Februar ab. Die Monsunzeit geht von Mitte Juni bis Ende September. Das günstige Klima in dieser Gegend eignet sich besonders gut für den Anbau von Reis, Orangen und Kardamom. Daher haben besonders die südlichen Ausläufe zu einem Wirtschaftswachstum in Bhutan beigetragen.

    Die Mehrheit der Süd-Bhutanesen werden Lhotsampas, “Menschen der südlichen Grenze” genannt. Sie sind meistens nepalesischen Ursprungs und gehören dem Volk der Sherpas, Tamang, Gurungs, Rais, Lepchas und Limbus an. Bahuns und Chetris sind indisch-nepalesisch. Alle von ihnen sprachen ursprünglich eine andere Sprache, nun sprechen sie alle Nepali. Die meisten von ihnen sind Hindus, aber Sherpas, Lepchas und Tamang sind Buddhisten.

    Die wichtigsten Erzeugnisse aus dieser Region sind verschiedene Obstsorten sowie eine der ersten Alkoholfabriken in Bhutan. In den 80er Jahren erlebte der Süden einen wirtschaftlichen Aufschwung mit dem Bau von mehreren Fabriken (Zement, Kalziumkarbid, Ferrolegierungen etc.). Dies konnte nur realisiert werden durch den billig produzierten Strom aus dem Chukha Hydroelectricity Wasserkraftwerk.

    Der innere Himalaya
    Diese Zone ist das historische und kulturelle Zentrum des Landes. Es liegt zwischen 2.000 m und 3.500 m mit einigen Tälern die etwas niedriger liegen. In den höheren Lagen herrscht ein alpines, in den unteren Tälern ein subtropisches Klima. Die Nachttemperaturen können im Winter unter Null Grad fallen. Während der Monsunzeit von Juni bis September sind die Täler üppig grün, im Frühling blühen die Rhododendren, Azaleen und Magnolien und tauchen das Himalayagebiet in ein farbenfrohes Schauspiel. Der innere Himalaya ist nochmals in drei Zonen unterteilt:

    Westliches Bhutan
    Diese Region besteht aus fünf Tälern: das Haa, Paro, Thimphu, Punakha und Wangdue Phodrang Tal. Traditionell werden die Bewohner dieser Regionen Ngalops genannt, “Die ersten Buddhisten”. Sie sprechen Dzongkha “Die Sprache der Festung”, die jetzt die Landessprache von Bhutan ist. Haa ist das höchste Tal (3.000 m und höher). Reis kann hier nicht mehr wachsen, aber im Winter werden Weizen, Gerste, Buchweizen und Kartoffeln angebaut. Yaks und Rinder machen auch einen wichtigen Teil der landwirtschaftlichen Produktion vor Ort aus. Die Täler Paro und Thimphu liegen zwischen 2.200 m und 2.600 m und haben sich auf den Anbau von Reis, Äpfeln, Pflaumen und Pfirsichen spezialisiert. Thimphu wurde im Jahr 1962 die Hauptstadt von Bhutan. Seine Bevölkerung hat sich in den letzten 20 Jahren verdreifacht und erreicht nun knapp 80.000 Menschen. Siedlungen verändern langsam die ländliche Landschaft. Die Täler Punakha und Wangdue Phodrang liegen auf etwa 1.300 Metern Höhe, hier werden Reis und Gemüse angebaut. Punakha, die alte Hauptstadt, ist immer noch die Winterhauptstadt der staatlichen Geistlichen.

    Zentral-Bhutan
    Zentral-Bhutan besteht aus drei Bezirken: Trongsa, Bumthang und Zhemgang. Der Pass Pele La liegt auf 3.300 m und trennt West-Bhutan von Zentral-Bhutan. Die Menschen in diesen Regionen sprechen verschiedene Dialekte. In der Region von Trongsa wird zumeist Reis angebaut. In Bumthang auf 2.600 m wird wieder Buchweizen, Gerste, Weizen und Kartoffeln angebaut. Die Aufzucht von Yaks und Rindern sind ebenfalls ein wichtiger Teil des örtlichen Einkommens. Die Menschen aus Zhemgang bauen Reis, Weizen, Mais und Hirse an.

    Ost-Bhutan
    Dieser Landesteil besteht aus den Regionen Lhuntse, Mongar, Trashiyangtse, Trashigang und Pemagatsel. Diese Region ist die niedrigste in der inneren Himalayazone. Das Klima ist hier wärmer und der Monsun heftiger. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erträge sind Reis und Mais. Hirse wird angebaut um Alkohol herzustellen. Rinder werden auch hier reichlich gehalten. Die Yak Haltung ist mehr auf die höheren Täler Merak und Sakten beschränkt. Menschen aus dem Osten werden als Sharchops, “Menschen des Ostens”, bezeichnet. Sie sprechen Sharchopkha, aber die Dialekte unterscheiden sich von Region zu Region deutlich. Die Frauen in dieser Region sind für ihre bhutanische Seidenweberei bekannt.

    Der Nordgürtel
    Der Nordgürtel bildet die natürliche Grenze zu Tibet und reicht von West nach Ost mit Höhen von 6.800 m auf 7.400 m. Der nördliche Gürtel wird im Sommer von verschiedene Yak-Hirten bewohnt. Das Klima ist sehr harsch, mit kalten schneereichen Wintern und kurzen regenreichen Sommern. Es ist ein Naturschutzgebiet für seltene Blumen und Pflanzen, wie dem Blaumohn, Edelweiß und Enzian. Es ist auch die Heimat der Schneeleoparden, Takin, Bharal (Blaue Schafe), seltenen Schmetterlingen und Moschustiere. Große Teile dieser Region sind als Nationalpark geschützt.
    Die Regionen von Lingshi, Laya und Lunana sind eher dünn besiedelt. Die Menschen sind semi-nomadische Hirten und sprechen Dzongkha. Yaks und verschiedene Yak-Kreuzungen sind unverzichtbare Tiere in dieser Region. Die Menschen handeln mit Ihren Yak-Produkte und tauschen sie gegen Reis, Salz und Werkzeuge.

    Flora und Fauna

    Die reiche Flora und Fauna in dieser Himalaya Region ist einzigartig. Es wird oft behauptet, dass “selbst der erfahrenste Forscher, Bhutan als eine Offenbarung empfindet”. Die Luft ist sauber, frisch und unbelastet die Berge majestätisch und die Architektur atemberaubend.

    Bhutan ist einer der 10 Artenreichsten Hot Spots der Welt und sogar als einer der 221 weltweit endemischen Vogelgebiete identifiziert worden. Fast drei Viertel der Landesfläche besteht aus Wald der gemäßigten und subtropischen Arten. Seine verschiedenen Ökosysteme beherbergen einige der exotischsten Arten des östlichen Himalayas. Schätzungsweise 770 Vogelarten und mehr als 50 Arten von Rhododendron, zusammen mit einer erstaunlichen Vielfalt von Heilpflanzen (über 300 Arten) und Orchideen, die hier in der Region einzigartig sind.

    Klima

    Das Klima von Bhutan ist von Region zu Region ziemlich unterschiedlich. Südbhutan ist durch ein tropisches bis subtropisches Klima gekennzeichnet, welches vom Monsun bestimmt wird. Der Osten von Bhutan ist wärmer als der Westen. Im Norden von Bhutan ist das Klima rau, mit Monsunregen im Sommer und gelegentlichem Schneefall im Winter. In den Tälern von Zentralbhutan herrscht ein gemäßigtes Klima mit kühlen Wintern und heißen Sommern.

    Der Winter (von Mitte November bis Mitte März) ist trocken und die Tagestemperaturen variieren zwischen 16 und 18 °C, sobald die Sonne scheint. Frühmorgens und abends ist es sehr kalt, in der Nacht sinken die Temperaturen bis unter den Gefrierpunkt.

    Der Frühling dauert von Mitte März bis Anfang Juni. Die Temperaturen steigen dann tagsüber allmählich auf 29 °C und sinken nachts auf bis zu 18 °C. In den Bergen ist bis Ende April durchaus noch mit Kälteperioden und erneutem Schneefall zu rechnen. Verstärkt treten auch starke, böige Winde auf. Mitte Juni setzt dann für gewöhnlich der Monsun ein.

    In der Regenzeit, welche von Mai bis September dauert, erlebt Bhutan lang anhaltende und heftige Regenfälle. Während der ersten Monsuntage regnet es meist ununterbrochen, danach fallen die Niederschläge hauptsächlich am späten Abend und nachts. In dieser Zeit hat man äußert selten eine klare Sicht auf den Hochhimalaya.

    Von März bis April und von Oktober bis November ist es in der Regel angenehm warm, bei Temperaturen zwischen 25 und 30°C. Der Herbst dauert von Ende September bis Anfang November und verwandelt Bhutan in satte Goldtöne. Tagsüber scheint meist die Sonne bei angenehmen Temperaturen; nachts kann das Thermometer durchaus unter den Gefrierpunkt fallen.

    Wirtschaft

    Die bhutanesische Wirtschaft hat seit den 1960er Jahren erhebliche Veränderungen durchgemacht. Innerhalb einer Zeitspanne von 40 Jahren hat das Land sich von einer überwiegend subsistenz Agrarwirtschaft zu einer modernen Handelswirtschaft mit den Ausbau regionaler und globaler Wirtschaftsbeziehungen gewandelt.
    Die meisten Erwerbstätigen in Bhutan arbeiten in der Landwirtschaft. Die Mehrheit der Bauern betreiben einen traditionellen Ackerbau, obwohl moderne landwirtschaftliche Geräte und Hybridsaatgut zur Verfügung stehen. Die wichtigsten Produkte Bhutans sind: Reis, Weizen, Mais und Kartoffeln. Marktfrüchte wie Äpfel, Mandarinen und Kardamom werden auch für den Export angebaut. Es gibt auch Hirten, die nur Viehzucht mit Yaks betreiben und ein Nomadenleben führen.
    Bhutan ist mit einem enormen Wasserkraftpotenzial ausgestattet, zahlreiche Damm-Projekte werden derzeit verwirklicht.
    Handwerkliche Gewerbe in Bhutan sind klein und vor allem auf Agrar und Mineral verarbeitende Industrie angewiesen. Die wichtigsten Produkte sind verarbeitete Lebensmittel, Zement, Ferro-Silizium, Kalzium-Karbid und die Holzwerkstoffindustrie. Das Handwerksgewerbe wird voraussichtlich in den nächsten Jahren mit der Gründung der energieintensiven Industrien wachsen. Die Regierung, die zwar auch eine wirtschaftliche Entwicklung anstrebt, zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung zu schlagen und gleichzeitig Bhutans einzigartige Kultur und unberührte Natur zu bewahren.

    Landwirtschaft
    Bhutans Bevölkerung ist ein weitgehend ländliches Land und abhängig von der Landwirtschaft als eine der Haupteinnahmequellen. Die Flächen, die für die Landwirtschaft genutzt werden können, sind eher begrenzt durch die Höhenlage und das steile Gelände. Die Flusstäler und die flachen Gebiete im südlichen Teil sind die fruchtbarsten im Land. Der nördliche Alpengürtel unterhalb der Schneegrenze ist nur als Weideland geeignet. Die meisten Haushalte haben Ihr eigenes Vieh, das in den Waldgebieten und Weiden grasen kann. Bhutanesische landwirtschaftliche Methoden die vor allem auf die Nutzung der natürlichen Ressourcen basieren, bestehen schon seit Jahrhunderten.
    Bauern entwickelten Anbausysteme die auf die verschiedenen mikroklimatischen Regionen angepasst werden konnten. Ein Haushalt hält nicht nur verschiedene Arten von Vieh, sondern baut auch Getreide und Gemüse an, um seine eigenen Bedürfnisse zu decken.

    Forstwirtschaft
    In Bhutan ist die Forstwirtschaft schon immer ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Bevölkerung gewesen. Mensch und Wald gehen Hand in Hand, den die Bhutanesen sind stark von der Forstwirtschaft abhängig: für den Bau Ihrer Häuser, für Futter, Feuerholz und für die Landwirtschaft (Zäune etc.) wird Holz benötigt. Aus den Wäldern erwirtschaften sie auch Pilze, Zuckerrohr oder Farnspitzen, um den eigenen Nahrungsmittelbedarf zu ergänzen.
    Bhutan hat eine Gesamtwaldfläche von 72,5 Prozent, die sich in natürlichem und in relativ unberührtem Zustand befindet. Die Arten der Wälder reichen von immergrünen Laubbäumen in den subtropischen Gebieten, zu sommergrünen Laubbäumen in den höheren Lagen. Immergrüne Koniferen wachsen in den gemäßigten und alpinen Bereichen.
    Bevor der fünfjährige Forstentwickelungsplan eingerichtet worden war, waren die lokalen Zivilverwalter für die Wälder verantwortlich. Die Regionen, die für die kommerzielle Forstwirtschaft ausgezeichnet waren sind klar markiert, obwohl es keine genau Vorschiften zur Nutzung dieser Gebiete gab. Waldbrände oder Rodungen kamen häufig vor, damit genug Weideflächen für das Vieh geschaffen wurde. Die kommerzielle Nutzung wurde minimiert und verschiedene Regeln wurden eingeführt, um Wilderei einzudämmen und die Flora und Fauna zu schützen.

    Mit der Verabschiedung des ersten Forstgesetzes im Jahr 1969 wurden deutlich weniger Waldbrände registriert. Dies hat zu einem natürlichen Wachstum der Waldflächen beigetragen. Nach der Verstaatlichung des Waldes übernahm die Forestry Services Division Verantwortung für die Verwaltung aller Arten von Wäldern, die im Besitz des Staates waren.
    Durch die tiefe traditionelle Verehrung, die die Bhutanesen für die Natur empfinden, ist das Königreich eines der führenden Länder weltweit, wenn es um Umweltschutz geht. Mehr als 70% der Landfläche ist mit Wald bedeckt. Einer der primären Aufträge der Königlichen Regierung ist, dass mindestens 60% der Waldfläche erhalten bleibt und nicht für die Abholzung frei gegeben wird.
    Der Erhalt und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen ist eines der primären Ziele der Regierung. Dadurch ist ein nationales System von verschiedenen Schutzgebieten entstanden.

    Nationalparks und Naturschutzgebiete
    Die bhutanischen Nationalparks und Naturschutzgebiete sind die Heimat einiger der seltensten Tiere der Welt. Die genaue Anzahl der verschiedenen Säugetiere ist unbekannt, aber es wird von mehr als 165 berichtet. Seltene Tiere wie den goldenen Langur, Takin und Schneeleoparden sind hier weit verbreitet. Tiger, Leoparden, Elefanten, Kleine Pandas, Gaur, Serow, Himalaya-Schwarzbären, Braunbären, Wildschweine und Moschus sind einige der großen Säugetiere die in vielen Teilen von Bhutan gefunden werden. Das Phobjikha Tal in Wangdue Dzongkhag und Bomdiling in Trashi Yangtse sind zwei der drei Überwinterungsgebiete für den seltenen Schwarzhalskranich.
    35% Prozent der Gesamtfläche des Landes ist als Naturpark und Schutzgebiet erklärt worden.
    In jüngster Zeit wurden weitere 9% Prozent des Landes als biologische Korridore (Schutzgebiet) ausgeschrieben.
    Bhutan ist eines der wenigen Entwicklungsländer, in dem ein Großteil der natürlichen Lebensgrundlagen bis heute erhalten geblieben ist. Erhaltung der Kultur und die Förderung der lokalen Tradition ist ein wichtiger Teil des Nationalparkmanagements von Bhutan. Deshalb hat die Regierung die Zonenpolitik entwickelt und dadurch ein integriertes Schutz- und Entwicklungsprogramm aufgebaut. Es ermöglicht den Menschen, die in einem geschützten Bereich leben, Tiere zu halten und Landwirtschaft zu betreiben. Eine Royal Society zum Schutz der Natur wurde ins Leben gerufen, sie arbeitet mit verschiedenen Forstbehörden und dem World Wide Fund for Nature (WWF) zusammen. Letztere gibt Mittel und technische Unterstützung für die Entwicklung von Parks und Naturschutzgebieten, und hilft dabei, ein Bewusstsein für Ökologie bei Kindern zu fördern.

    Gesundheit und Bildung

    Gesundheitswesen
    Das jetzige Gesundheitssystem wurde in den 1960er Jahren in Bhutan eingeführt. Es wurde immer stark darauf geachtet, dass die modernen Gesundheitsdienstleistungen nicht mit den alten Traditionen im Konflikt stehen. So zum Beispiel sind traditionelle Kräuterbehandlungen in die Gesundheitsversorgung mit integriert worden und bilden einen wichtigen Teil der Reform. Der Zugriff auf traditionelle Medizin hat sich seit den 1960er stark verändert. Früher gab es nur 2 Ärzte in ganz Bhutan und die Lebenserwartung lag bei unter 45 Jahren. Heute gibt es recht viele Drungtshos (Ärzte) und die Lebenserwartung ist auf 67,8 Jahren gestiegen. Die Krankenversorgung in Bhutan ist nach wie vor kostenlos, sowohl für seine Einwohner als auch für Touristen. Früher gab es so gut wie keine Grundversorgung, heute unter dem Motto „Gesundheit für alle“ wurden mehr als 29 Krankenhäuser und 160 Gesundheitsstationen errichtet. Der Gesundheitszustand der Bevölkerung hat sich wesentlich verbessert, insbesondere während der letzten 15 Jahre. Untersuchungen auf nationaler Ebene im Jahr 1984, 1994 und 2000 haben gezeigt, dass es durch Zugang zu sauberem Trinkwasser eine dramatische Abnahme der Mortalität und Morbidität gab.

    Bildungswesen
    Bis in die 1950er Jahre gab es nur eine einzige Form der Bildung: die klösterliche Erziehung. Obwohl die klösterliche Ausbildung auch heute immer noch eine sehr wichtige Rolle spielt, wurde die moderne westliche Form der Ausbildung in Bhutan ausgebaut und speziell gefördert.
    Seit der Einführung der Bildungspolitik war die Regierung in der Lage, ein modernes Bildungssystem aufzubauen. Im Jahr 1961 gab es nur 400 Studenten im Jahre 2001 waren es schon 26.718 Studenten.
    Die Bruttoeinschulungsquote wurde im Jahre 2001 auf 72 Prozent geschätzt mit einer Erhöhung 6-7 Prozent pro Jahr. Das Sherubtse College, das Nationale Institut für Erziehungswissenschaften in Paro und das Samtse Institut für Sprache und Kultur Studien, dem National Institute of Health Sciences und das Nationale Institut für Traditionelle Medizin stellen die Hochschulbildung in Bhutan.
    Wie auch das Gesundheitssystem ist auch das Bildungssystem kostenlos und für jeden zugänglich. Die Schüler werden mit kostenlosem Unterricht, Lehrbüchern, Sportausrüstung, Verpflegung und bei Bedarf auch mit einer Unterkunft (Internat) versorgt.

    Religion

    Bhutan ist ein überwiegend buddhistisches Land. Hier wird der Mahayana-Buddhismus ausgeübt, eine der Hauptrichtungen des Buddhismus, der durch die Seidenstraße auch Zentral- und Ostasien erreicht hat. In Bhutan ist der Buddhismus nicht nur eine Religion, sondern eine philosophische Form des Lebens.
    Die Vajrayana-Richtung des Mahayana-Buddhismus wird von 80% der Bevölkerung von Bhutan praktiziert und ist Staatsreligion. Hinduismus ist unter den Menschen im Südenen Bhutans vorherrschend und deckt etwa 20% der Bevölkerung. Der Buddhismus als auch der Hinduismus, finden ihre Wurzeln in Indien und es ist in der Regel in zwei große Schulen unterteilt: Mahayana “Großes Fahrzeug” und Hinayana “Kleines Fahrzeug”, heute besser bekannt als Theravada. Bhutan ist das einzige Land, das einen unabhängigen Mahayana-Buddhismus lebt. Es wird allgemein angenommen, dass die buddhistischen Lehren im 7. Jahrhundert nach Bhutan kamen. Die ersten beiden Tempel in Bhutan wurden in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts errichtet. Der Kyichu Lhakhang in Paro und Jampay Lhakhang in Bumthang. Lhakhang Karpo und Lhakhang Nagpo im Haa Tal stammen auch aus der gleichen Periode. Doch der große Wachstum des Buddhismus begann erst im 8. Jahrhundert nach Christus mit dem Besuch des indischen Heiligen Padmasambhava, im Volksmund in Bhutan auch als Guru Rinpoche als “der kostbare Meister” bekannt. Seine Lehren legten den Grundstein für eine der wichtigsten Entwicklungen in Bhutan.
    Bonism wurde lange vor dem Aufkommen des Buddhismus in Bhutan praktiziert. Viele der Berge und Gottheiten, die von den Menschen verehrt wurden, waren Götter die zur Bon-Religion gehörten. Als Folge von Guru Rinpoches Arbeit wurden diese Götter in den Buddhismus als Schutzgottheiten übernommen.

    Ab dem 13. Jahrhundert kamen viele religiöse Meister nach Bhutan, um Ihre Lehren weiterzugeben. Dazu gehörten Sakyapa, Drukpa Kagyü, Chagzampa, Kathogpa und Nyingmapa. Viele dieser Schulen konnten aber nur kleine Tempel errichten, und im Laufe der Zeit verschmolzen Sie meist auch mit anderen Schulen. Heute sind die beiden prominentesten Schulen die Drukpa Kagyü und Nyingma in Bhutan.

    Neuseeland

    Eine Reise nach Neuseeland ist ein echtes Erlebnis. Das Land hat die unterschiedlichsten Landschaften zu bieten. Die einmalige und vielfältige Natur besteht beispielsweise aus Vulkanen, Gletschern im Regenwald, Fjorden und wunderschönen Sandstränden. Auch die traditionelle Geschichte und die Kulturen des Landes, wie zum Beispiel die der Maori, werden Sie begeistern und faszinieren.

    Visum

    Wer als deutscher Reisender nur für bis zu drei Monate nach Neuseeland einreisen möchte, benötigt hierfür kein Visum. Bei Ankunft erhält man vor Ort lediglich eine Einreiseerlaubnis, die dem Reisezweck entspricht. Allerdings müssen zum Erhalten der Einreiseerlaubnis ein Rück- oder Weiterflugticket und ausreichend finanzielle Mittel für die Bestreitung des Aufenthaltes nachgewiesen werden. Außerdem muss der Reisepass bei der Einreise mindestens noch 3 Monate gültig sein.

    Für andere Aufenthaltszwecke wie Studium oder Work & Travel und längere Aufenthalte in Neuseeland ist dann aber ein Visum erforderlich. Visa können direkt bei der neuseeländischen Botschaft in Berlin beantragt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier: http://www.immigration.govt.nz/. Wenn Sie ihr Visum verlängern möchten, kann dies vor Ort im Land beantragt werden.

    Geld

    Die neuseeländische Währung ist der neuseeländische Dollar (NZ$). Umgangssprachlich wird diese Währung auch gerne als Kiwi-Dollar bezeichnet. In der Regel nehmen Wechselstuben, Banken und größere Hotels problemlos ausländische Währungen wie € und US$ an und tauschen diese auch in neuseeländische Dollar um. Geldautomaten (ATMs) lassen sich problemlos finden, um dort Geld abzuheben, und auch das Bezahlen mit Kreditkarte stellt in Neuseeland kein Problem dar.

    Eine Besonderheit beim Bezahlen mit Bargeld ist, dass die 1-, 2- und 5-Cent-Stücke aus dem Verkehr gezogen wurden und somit der Betrag bei Barzahlung jeweils ab- oder aufgerundet wird.

    In Neuseeland ist es unüblich in Restaurants und Bars Trinkgeld zu geben. Deshalb wird es auch nicht erwartet. Allerdings wird ein kleiner Betrag freudig angenommen, wenn der Service überzeugend war.

    Klima

    Neuseeland ist mit seinem an sich relativ milden Klima ein beliebtes Ganzjahresreiseziel. Die Monate Januar und Februar sind die wärmsten. Die Durchschnittstemperatur im neuseeländischen Sommer liegt zwischen 22 und 25 Grad, im Winter dagegen zwischen 11 und 15 Grad. Auf der Insel gibt es große Temperatur- und Klimaunterschiede zwischen den einzelnen Regionen.

    Tropische Stürme oder plötzliche Kaltfronten können das Wetter in kürzester Zeit ändern und so sollten Sie kleidertechnisch auf Wetteränderungen vorbereitet sein. So ist es in Neuseeland beispielsweise nicht unüblich, dass in höheren Lagen der Insel im Sommer noch Schnee liegt und es auch in Sommernächten am Strand sehr kühl werden kann. Auch die Sonneneinstrahlung ist in Neuseeland im Vergleich zu Deutschland stärker und so sollten Sie immer einen passenden Sonnenschutz dabei haben.

    Australien

    Australien bietet seinen Besuchern eine Vielzahl von Landschaften, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Beliebte Reiseziele sind unter anderem das gigantische Hochplateau der Blue Mountains, die am Wasser gelegene Metropole Sydney, das rotgefärbte Outback mit dem berühmten Ayers Rock, die wunderschönen weißen Sandstränden der Goldcoast sowie die bunte Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs. Doch auch kulturell und geschichtlich ist Australien äußerst interessant.
    Eine Reise dorthin lohnt sich für jeden!

    Visum

    Ein Reisepass, welcher mindestens drei Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültig ist, sowie ein Einreisevisum, sind für die Einreise nach Australien notwendig.

    Des Weiteren gibt es aber auch für Staatsangehörige westeuropäischer Länder das sogenannte ETA-Touristenvisum. Mit einer Bearbeitungsgebühr von A$20 kann dieses unter www.eta.immi.gov.au mit Kreditkarte selbst beantragt werden.

    Ferner kann auch bei der „Australia Plus Visa Service“ gegen eine Gebühr von nur ca. 8 € innerhalb von 48 Stunden ein Visum erstellt werden. www. Australia-visum.de
    Bei einjähriger Gültigkeit des ETA (Electronic Travel Authority) ist ein dreimonatiger Aufenthalt genehmigt.

    Für andere Aufenthaltszwecke wie Studium oder Work & Travel und längere Aufenthalte in Australien ist ein Visum erforderlich, das bei der australischen Botschaft beantragt werden kann.

    Geld

    Die australische Währung ist der australische Dollar (A$). Geldautomaten (ATMs) lassen sich in Städten problemlos finden, um dort Geld abzuheben, und auch das Bezahlen mit Kreditkarte stellt in den Städten kein Problem dar.

    Wer jedoch in entlegenere Gegenden fährt, sollte genügend Bargeld mitnehmen, da es dort nicht immer Banken gibt und auch die Zahlung mit Kreditkarte möglicherweise nicht akzeptiert wird.

    Eine Besonderheit beim Bezahlen mit Bargeld ist, dass die 1-, 2-Cent-Stücke aus dem Verkehr gezogen wurden und somit der Betrag bei Barzahlung jeweils ab- oder aufgerundet wird.

    Klima

    Ost- und Westküste:
    Im Vergleich zu Mitteleuropa sind an den Küsten Australiens milde Winter wahrzunehmen. Im Winter liegt die Tageshöchsttemperatur bei durchschnittlich 16°C.

    Zentralaustralien/Outback:
    Hier ist das Klima trockener und kontinentaler als an der Küste und durch extreme Temperaturen geprägt. Es herrscht Wüstenklima, d.h. es ist heiß im Sommer, während die Tage im Winter mild und die Nächte sehr kalt sind.

    Norden:
    Je weiter man nach Norden kommt, umso feuchter, tropischer und wärmer wird es.
    Es herrscht ein tropisches Monsunklima mit ausgeprägten Regenzeiten von November bis April, während es von Mai bis Oktober überwiegend trocken ist.

    Süden:
    Hier sind milde und regnerische Winter auffindbar. Das Frühjahr und der Herbst sind mild-warm und die Sommer sehr heiß.

    Es sollte auf jeden Fall beachtet werden, dass die Sonneneinstrahlung in Australien im Vergleich zu Deutschland stärker ist und so sollten Sie immer einen passenden Sonnenschutz dabei haben.

    Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Wetter in Australiens verschiedenen Regionen.