Reisebericht Bhutan

Durch einen Reiseberichte wurde ich auf das kleine Königreich Bhutan aufmerksam, das Land mit den glücklichsten Menschen der Welt. Es faszinierte mich, ich wollte mehr darüber erfahren und das mythische Land versteckt in den Bergen im Himalaya, mit seinen tief in ihrer Kultur verwurzelten Menschen genauer anschauen.

Bhutan - Tigers Nest

Es gibt wohl kein anderes Land auf der Welt, welches das Glück der Bewohner und den Schutz der Umwelt als wichtigste Ziele sieht. Dies hat Bhutan in seinem Bruttonationalglück (Gross National Happines – GNH) festgehalten.

Das Bruottnationalglück ist auch ein Ausdruck der kulturellen Verbundenheit

Ich begab mich also auf die Reise nach Bhutan, welches noch bis vor nicht all zu langer Zeit komplett abgeschieden war, um zu schauen was es mit dem Glück der Menschen dort auf sich hat. Schon im Flugzeug erlebte ich ein besonderes Glücksgefühl, als wir über den Himalaya flogen und die Gipfel quasi zum Greifen nah waren. Der Landeanflug in Paro war ein besonderes Abenteuer, es gab im Flugzeug kaum einen Reisenden, dessen Hände nicht schweißgebadet waren vom plötzlichen Absinken des Fliegers und der Navigation der Maschine durch die engen Täler… Der Paro Airport gilt als einer der am schwierigsten anzufliegenden Flughäfen der Welt.

Im Land des Glückes endlich angekommen, fielen mir besonders die starke Verwurzelung in der Kultur und die Freundlichkeit der Menschen auf. Die meisten Bewohner Bhutans tragen tagtäglich ihre traditionelle Kleidung, die Männer den Go, die Frauen die Kira. Wo ich auch hinschaute, lächelten mich neugierig Kinder und Erwachsene an, ein offenes und ehrliches Lachen, welches mich auf der Reise durch Bhutan ständig begleitete. Wo ich auch hinkam, waren die Menschen neugierig auf meine Geschichten, wo ich herkomme und was ich hier mache und erzählten gerne aus ihrem eigenen Leben.

Bhutan - spielende Kinder

Das Homestay bei einer Bauernfamilie war mein Höhepunkt der Reise

Bhutan ist anders als alles was ich bisher erlebt habe. Es geht sehr langsam voran, Höchstgeschwindigkeit in ganz Bhutan ist 50. Die Fahrten von einem in das nächste Tal sind lang und die Straßen sind holprig, trotzdem konnte ich die vorbei ziehenden Landschaften genießen und unser Guide erklärte mir geduldig alles über sein Land.

Eine Nacht verbrachte ich in einem Farmhaus bei einer Familie. Diese waren mindestens so aufgeregt wie ich und wir saßen gemeinsam in der Küche um den Herd herum auf dem Boden und erzählten. Fünf Generationen saßen dort beisammen, die jüngeren Kinder welche zur Schule gehen übersetzten aus dem Englischen für ihre Großeltern.

Bhutan - Punakha valley

Die Lenkung des Tourimus für den Erhalt der lokalen Traditionen – es scheint zu funktionieren

Besonders fasziniert hat mich der Stolz des Volkes auf seine alten Werte und Traditionen und das Vertrauen in die Religion. Diese ist in Bhutan im alltäglichen Leben immer allgegenwärtig und sehr greifbar und für jeden zum Mitmachen. In dieser tiefen Verwurzelung liegt wohl auch das Glück und die Zufriedenheit der Menschen in Bhutan.

Bhutan begrenzt die Zahl der Reisenden die jährlich einreisen dürfen ganz bewusst, um die traditionellen Werte des Landes zu bewahren. Durch diese Begrenzung des Tourismus ist der Preis in dieses Land zu reisen höher als in viele andere Länder, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Die Authentizität und Herzlichkeit haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen und verzaubert. So etwas habe ich noch in keinem anderen Land meiner Reisen erlebt.

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