In den letzten Jahren haben wir eine Art des Reisens erschaffen durch die unsere Gäste auf einmalige Weise mit den Menschen in den Gastländern in Kontakt treten. So können Reiseerlebnisse einen erheblichen Mehrwert für Reisende und die Menschen in den Gastländern ermöglichen. Es entsteht ein interkultureller und wirtschaftlicher Austausch. Bei allen positiven Aspekten des Reisens entstehen auch negative Auswirkungen. Dazu gehören insbesondere die Emissionen von CO2, die bei der An- und Abreise in die Reiseländer entstehen.
Mit den Spenden an atmosfair werden transparente und laufend überprüfte Projekte finanziert, die CO2-Emissionen reduzieren. Da diese Projekte in Entwicklungsländern sind, profitieren gleichzeitig die Menschen vor Ort. Sie erhalten häufig zum ersten Mal Zugang zu sauberer und ständig verfügbarer Energie, ein Muss für Bildung und Chancengleichheit. Es ist uns wichtig an dieser Stelle zu betonen, dass die Spenden keine umfassende Lösung für den Klimawandel darstellen. Jedoch sehen wir sie als wichtigen Schritt in die richtige Richtung.
atmosfair garantiert, dass über 90% der Spenden direkt in die Projekte fließen. Dies wird zudem laufend von unabhängigen Stellen kontrolliert. So sind alle Projekte doppelt mit dem CDM Gold Standard (Clean Development Mechanism) und dem „Gold Standard“ zertifiziert.
Logik der Reduktion von CO2-Emissionen
Für den Flugverkehr gibt es derzeit noch keine technische Lösung wie problemfreie Biotreibstoffe, oder das Null-Emissions-Flugzeug. Eventuell wird es in der Flugzeugindustrie aber irgendwann die erneuerbare Lösung geben, vielleicht das solare Wasserstoffflugzeug. Solange es diese Lösung nicht gibt und solange auf der gewünschten Strecke keine klimafreundliche Alternative vorhanden ist, verursachen Flüge erhebliche CO2-Emissionen.
Flugpassagiere können freiwillig einen von den Emissionen abhängigen Klimaschutzbeitrag leisten. Diesen verwendet atmosfair dazu, erneuerbare Energien in Ländern auszubauen, wo es diese noch kaum gibt, also vor allem in Entwicklungsländern. Damit reduziert atmosfair CO2-Emissionen, die sonst in diesen Ländern durch Nutzung fossiler Energien größer gewesen wären. Gleichzeitig profitieren die Menschen vor Ort, da sie häufig zum ersten Mal Zugang zu sauberer und ständig verfügbarer Energie erhalten, ein Muss für Bildung und Chancengleichheit.
Wichtig dabei: Jeder Flug verursacht weiterhin CO2-Emissionen. Über einen zusätzlichen Beitrag werden Klimaschutzprojekte finanziert, die Emissionen an anderer Stelle reduzieren oder CO2 binden sollen.
Zusammenhang zwischen Spende und C02-Menge
Den Zusammenhang von Spendengeldern in Bezug auf bestimmte Flüge berechnet atmosfair durch zwei Faktoren. Erstens die CO2-Emissionen auf einem Flug und zweitens die Kosten, um diese Menge in einem Klimaschutzprojekt einzusparen.
Aktuell setzt der Emissionsrechner von atmosfair einen Preis von 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid an (Stand September 2026). Soviel Gelder werden aktuell benötigt, um eine Tonne CO2 in hochwertigen Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern einzusparen.
Mehr Informationen hierzu finden Sie direkt bei atmosfair.
Welche Projekte unterstützt atmosfair?
Die Klimaschutzorganisation atmosfair unterstützt mit Spendengeldern Klimaschutzprojekte in vielen verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt. Einige der interessanten Projekte stellen wir hier kurz vor.
Eines der neuesten Projekte von atmosfair unterstützt das in 2015 von einem schweren Erdbeben erschütterte Nepal. Durch die Spendengelder werden öffentliche sowie touristische Einrichtungen wieder aufgebaut und mit erneuerbaren Energien versorgt. Ein weiterer Bestandteil ist die Versorgung von privaten Haushalten mit effizienteren Öfen und solaren Warmwasseranlagen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Seite von atmosfair – Neue Energie für Nepal.
Um den Menschen in Indien umwelt- und gesundheitsschonenderes Kochen zu ermöglichen, wurden von atmosfair spezielle Holzkocher entwickelt. Beim Kochen auf traditionellen Holzöfen entsteht viel Rauch, sodass oft schon Kinder an Atemwegserkrankungen leiden. Neben den gesundheitlichen Vorteilen sparen die neuen Öfen etwa 50% Feuerholz ein und unterstützen so die Familien und schonen die bedrohten Mangrovenwälder. Weitere Informationen zum Projekt effiziente Holzvergaseröfen finden Sie auf der Website von atmosfair.
Die Bewohner der Insel Papa Garang im Komodo Nationalpark waren für die Trinkwasserversorgung lange Zeit auf eine Bootslieferung vom Festland angewiesen. Dies war teuer und eine erhebliche Belastung für Umwelt und die Familien. Dank der Unterstützung von atmosfair konnte auf Papa Garang eine solarbetriebene Wasseraufbereitungsanlage in Betrieb genommen werden, die den Menschen Zugang zu kostengünstigem Trinkwasser ermöglicht und gleichzeitig für weniger Umweltverschmutzung sorgt. Weiter Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Website von atmosfair.
Klimaschutzprojekte mit atmosfair unterstützen
Auf dieser Seite von atmosfair können Sie ganz einfach und bequem Ihre Spende direkt an die Non-Profit-Organisation atmosfair durchführen.