Gesundheit und Sicherheit auf Nepalreisen

Mit Spaß auf Nepalreise

Das gesundheitliche Risiko ist auf einer Reise durch Nepal recht gering. Durch kleine Vorbereitungen und Vorsichtsmaßnahmen lassen sich die meisten Krankheiten vermeiden.

Keine Zeit zum langen Recherchieren? Wir beraten Sie zum sicheren Reisen in Nepal und gestalten Ihre individuelle Nepalreise.

Medizinische Versorgung in Nepal

In größeren Städten gibt es eine ausreichende Versorgung in den Krankenhäusern. Außerhalb der Städte ist die Versorgung jedoch nicht immer gewährleistet, daher sollte immer ein kleines Erste-Hilfe-Set mitgeführt werden und eine Reiseversicherung abgeschlossen werden, die im Ernstfall einen Transport nach Kathmandu oder zurück nach Deutschland übernimmt.

Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenden Arzt vor der Abreise wird empfohlen.

Hier finden Sie reisemedizinisch zertifiziert fortgebildete Ärzte, Spezialisten zu Reisemedizin und Tropenmedizin und Gelbfieberimpfstellen in ganz Deutschland.

Bei den Reisen mit Green Tiger Travel haben Sie natürlich jederzeit auch die Unterstützung der Kollegen vor Ort, welche im Notfall mithelfen, den passenden Arzt zu finden.

Impfschutz für Nepalreisen

Für eine Impfberatung empfehlen wir ebenso vor Ihrer Nepalreise die Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Reisemediziner. Empfehlungen für Impfschutz auf Nepalreise finden Sie beim RKI sowie beim Privaten Tropeninstitut Dr. Gontard.

Grundsätzlich sollte jeder Reisende eine individuelle Einschätzung abhängig von seinen persönlichen Risikofaktoren (bspw. Alter und Vorerkrankungen), dem Zielgebiet (Höhenlagen), der Reisezeit sowie der Reisedauer durchführen.

Beachten Sie, dass manche Impfungen mehrere Wochen Vorlaufzeit benötigen. Klären Sie zudem mit Ihrer Krankenversicherung ab, für welche Impfungen die Kosten übernommen werden. Auf einer Nepalreise empfehlen wir für alle Fälle eine Kopie des Impfpasses mitzuführen.

Falls eine Einreise aus gewissen Ländern (Westafrika, Zentralafrika, Südamerika) nach Nepal erfolgt, wird eine Impfung gegen Gelbfieber verlangt.

Impfempfehlungen für Nepal (Stand Anfang)

Für alle Reisenden

Bei bestimmten Risiken

Kurzinformationen zu ausgewählten Infektionskrankheiten in Nepal

Dengue Fieber

Beim Dengue Fieber handelt es sich um eine von Stechmücken übertragene virale Erkrankung, die in den Tropen und Subtropen aller Kontinente auftritt. Die meisten Menschen erkranken ohne Symptome oder entwickeln eine milde fieberhafte Erkrankung. Bei einem kleinen Teil der Erkrankten tritt eine schwere Verlaufsform auf. Das Risiko für Reisende, an Dengue zu erkranken, ist von mehreren Faktoren abhängig (z.B. Reiseland, Reisedauer, Saison, Mückenschutzmaßnahmen, durchgemachte Infektion). Schutzmaßnahmen gegen eine Erkrankung durch Dengue sind konsequenter Mückenschutz sowie mittlerweile auch Impfunge

Chikungunya-Fieber

Ähnlich wie beim Dengue Fieber handelt es sich hier um eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und langanhaltenden Gelenkschmerzen. Auch hier ist keine Schutzimpfung nötig, einzig Mückenschutz ist eine mögliche Schutzmaßnahme.

Tollwut

Ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Übertragen wird Tollwut durch Tierbisse, aber auch durch Lecken wunder Körperstellen kann der Erreger in den Körper gelangen. Landesweit besteht ein hohes Risiko von Bissverletzungen durch streunende Hunde. Schutz vor Erkrankung bietet eine Impfung vorab und direkt nach dem Biss. Bei Ungeimpften sind fünf aktive Impfungen innerhalb von 28 Tagen erforderlich. Bei bestehendem Impfschutz kann auf die passive Impfung verzichtet werden, die erneute aktive Impfung am ersten und dritten Tag nach dem Biss ist jedoch trotzdem erforderlich.

Malaria

Eine vorbeugende Maßnahme ist die Einnahme von Tabletten (Malariaprophylaxe) oder eine sogenannte ‚Standby – Notfallselbstbehandlung’ vor Ort. Für beides stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung (z.B. Malerone oder Lariam). Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen der Medikamente sollte entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) vor Abreise mit einem Tropenmediziner/ Reisemediziner besprochen werden.

Empfehlung: körperbedeckte Kleidung tragen, Insektenschutzmittel auftragen, unter einem Moskitonetz schlafen.

Malariafrei

Kathmandu, Pokhara, über 2.000m

Geringes Malaria-Risiko

unter 2.000m, Grenze zu Indien

Höhenkrankheit

Durch die großen Höhenunterschiede auf Trekkingtouren besteht oft die Gefahr einer Erkrankung an der Höhenkrankheit. Vor der Reise sollten Sie sich von einem erfahrenen Arzt beraten lassen. Die Reiseversicherung sollte unbedingt einen Schutz gegen das Bergrisiko absichern.

Reiseapotheke

In das Gepäck gehört auch immer eine kleine Reiseapotheke. Medikamente gegen Darminfektionen sollten darin auf keinen Fall fehlen. Da hohe Luftfeuchtigkeit die Wundheilung verlangsamt, sind Wunddesinfektionsmittel und Wunsalben zu empfehlen.

Empfehlungen zum Inhalt einer Reiseapotheke finden Sie beispielsweise auf den Websites vom ADAC und von Tropeninstitut.de

Essen und Trinken in Nepal

Trinkwasser

Leitungswasser ist nicht zum Trinken geeignet. Sie können überall abgefülltes Wasser in Flaschen kaufen. Achten Sie nur darauf, dass die Flaschen richtig verschlossen sind. Auch mit Eiswürfeln sollten Sie lieber vorsichtig sein, diese können aus Leitungswasser hergestellt sein.

Essen​

Die nepalesische Küche ist stark von den beiden großen Nachbarn beeinflusst. In den Bergregionen finden sich viele tibetische Speisen, während der Süden vom indischen Einfluss geprägt ist.

Doch das bedeutet keineswegs, dass Nepal keine eigenen kulinarischen Highlights zu bieten hat. Auf jeder Speisekarte sind die beiden Grundnahrungsmittel Dal (Linsen) sowie Bhat (Reis) zu finden. Gemeinsam mit einem Gemüse-Curry (Tarkari) bilden die Zutaten das nepalesische Nationalgericht Dal Bhat. Traditionell ist das Gericht vegetarisch, kann zum Teil aber auch mit Masu (Fleisch) bestellt werden. Generell werden viele Gerichte in Nepal ohne Fleisch zubereitet, daher ist das Land ein Idyll für Vegetarier.

Ein absoluter Klassiker an den Straßenküchen sind Samosas, mit einem Curry gefüllte Teigtaschen. Weitere Gerichte sind, typisch asiatisch, Fried Rice, Chatamari („nepalesische Pizza“) oder die Nudelsuppe Thukpa.

In der Stadt und den touristisch erschlossenen Gebieten sind Restaurants, Garküchen usw. in der Regel sehr sauber. Trotzdem sollten Sie beispielsweise auf traditionellen Märkten auf ein paar Dinge achten: Greifen Sie bitte nur auf Gekochtes, Gebratenes und selbst geschältes/selbst gewaschenes Obst zurück und verzichten Sie auf Eiswürfel, rohe Salate, Fisch und Muscheln. Von Meeresfrüchten, die geografisch weit weg von Gewässern angeboten werden, sollten Sie Abstand nehmen, da hier oft die Transportkühlkette unterbrochen wurde. Generell gilt: Stäbchen und Geschirr lieber noch mal nachwischen, insbesondere wenn sie einen unsauberen Eindruck machen.

Bitte informieren Sie uns rechtzeitig, falls Sie vegetarisches Essen an Bord der Flugzeuge, des Schiffes oder in den Hotels wünschen oder einen Diätplan einhalten müssen. Grundsätzlich kann man in Malaysia sehr gut vegetarisch essen. Gerade in der Nähe von Buddhistischen Einrichtungen gibt es viele vegetarische Restaurants.

Kein Nepal Ratgeber kann eine individuelle Beratung ersetzen!

Christina Bauer

Christina Bauer

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