Nachhaltiges Reisen mit Community-Based Tourism

Eine aufregende Art zu Reisen, bei der sowohl die lokale Bevölkerung, als auch die Touristen profitieren sollen. Community-Based Tourism, oder zu deutsch „Gemeindetourismus“, soll das möglich machen. Sambor Prei Kuk in Kambodscha geht mit einem gutem Beispiel voran.

Community-Based Tourism

Community-Based Tourism – Was ist das überhaupt?

CBT, oder zu deutsch „Gemeindetourismus“, ist ein Weg um nachhaltiges Reisen möglich zu machen. Man verpasst das Land nicht abgeschottet in großen Hotelkomplexen, sondern erlebt es ursprünglich und mit viel mehr Nähe zu der lokalen Bevölkerung. Touristen übernachten beispielsweise in sogenannten „Homestays“ bei einer Familie vor Ort. Mit ihnen wird gekocht und gegessen, aber vor allem lernt man sich kennen.

Die Urlauber sammeln auf diesem Weg Erfahrungen, welche ihnen sonst verwehrt geblieben wären. Gleichzeitig bedeutet CBT auch Schutz des Gastlandes vor den negativen Auswirkungen des Massentourismus, gerade für die abgelegenen und noch unberührten Gegenden. Er schafft Arbeitsplätze in ländlichen Gebieten, sodass vor allem die einheimische Bevölkerung profitiert.

Sambor Prei Kuk – Eine Erfolgsgeschichte

Isanborei ist ein kleines Dorf in der Provinz Kompong Thom, weit entfernt von den großen Städten und viele Jahre geprägt von Armut. Lange Zeit waren seine archäologischen Schätze versteckt vor den Augen der Welt. Die reich dekorierte Tempelanlage von Sambor Prei Kuk gehört zu den wichtigsten in Kambodscha und ist seit 2017 in die Liste der UNESCO Weltkulturerben aufgenommen.

Community-Based Tourism

Die Hilfsorganisation Khiri Reach wird auf den Tempelkomplex aufmerksam und erkennt sein Potenzial für die angrenzenden Dörfer. Der Tourismus soll von Anfang an in die richtigen Bahnen gelenkt werden, sodass kein ausländisches Großunternehmen profitiert, sondern die örtliche Bevölkerung.

Seit 2009 werden Homestays eingerichtet, Tour Guides ausgebildet und Kulturaustauschprogramme gefördert. Für die Kambodschaner bedeutet das vor allem fair bezahlte Arbeit.

Community-Based Tourism

Herr Bunteng beschreibt seine Situation so: „Früher war ich Fischer und Bauer. Dieses Leben hat manchmal Spaß gemacht, die meiste Zeit war es aber schwer. Jetzt haben wir alle eine zweite Chance mit dem CBT-Projekt bekommen.“ Heute arbeitet er als Leiter der Tour Guide Gruppe in Sambor Prei Kuk.

Community-Based Tourism

Die meisten Touristen reisen von Phnom Penh nach Isanborei und übernachten bei einer der Familien. Sie nutzen ein Fahrrad oder die Ochsenkutsche und besichtigen sowohl die Gemeinde, als auch die beeindruckende Tempelanlage. Viele der involvierten Familien profitieren von dem aufblühenden Tourismus.

„Die meisten Menschen kommen nach Kambodscha und besuchen nur Angkor. Sie erfahren nie viel über unsere Geschichte und die historischen Orte, auf die wir so stolz sind. Das Projekt trägt unseren Stolz hinaus in die Welt“ fügt Herr Bunteng noch hinzu.

Haben Sie Interesse an einem Community-Based Tourism Projekt in Kambodscha? Informieren Sie sich bei Ihrem Kambodscha-Reisespezialist Green Tiger Travel.

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