Die historische Stadt Sukhothai in Thailand

In einem Internetshop würde es wohl heißen: Wem die Angkor-Tempel gefallen, dem gefällt auch Sukhothai. In der Tat gibt es auch in der historischen Stadt Sukhothai Tempelruinen en masse. Alle sind auf ihre Art einzigartig und als Ensemble eingebettet in einen schattigen Wald. Damit ist Sukhothai genau wie Angkor Wat & Co ein „Must Go“ für alle Tempelfans – lohnt sich aber auch für alle anderen!

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Sukhothai

Die Entstehung der historischen Stadt Sukothai

Anfang des 13. Jahrhunderts gelang es den Tai-stämmigen Gouverneuren der Region Sukhothai die damalige Khmer-Herrschaft abzuschütteln und ihr Reich als unabhängiges Königreich zu führen. Es begann eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit, in der einflussreiche Könige einander ablösten und sich mit großartigen Tempelbauten überboten. Heute wird Sukhothai wird als erstes Thai-Königreich angesehen. Im Jahr 1378 musste Sukhothai seine Vormachtstellung aber bereits an das etwas weiter südlich gelegene Ayutthaya abgeben. Dort entstand nun eine neue Generation beeindruckender Bauwerke. Während das Königreich Sukhothai von nun an schnell an Bedeutung verlor, blieben die erstaunlichen Tempel und Buddha-Bildnisse aus dieser Zeit der Nachwelt erhalten.

Sukhothai Buddha
Sukhothai Buddha im Fenster

Sukhothai als Teil des UNESCO Weltkulturerbes

Um den Besuchern die Tempelruinen als Geschichtspark zugänglich zu machen, beschloss die thailändische Regierung eine umfangreich Restaurierung. Nachdem die Arbeiten an diesem Projekt des Kulturministeriums 1988 abgeschlossen wurden, feierte König Bhumibol Adulyadej die Park-Einweihung. Schließlich erklärte die UNESCO die historische Stadt Sukhothai, wie die Gesamtheit der Tempel offiziell heißt, 1991 zum Weltkulturerbe. Diese Listung teilt sich Sukhothai mit den benachbarten Tempelparks Si Satchanalai und Kamphaeng Phet.

Historische Stadt Sukhothai Parkanlage

Sukhothai heute: Ein spannendes Ziel für Besucher

Über 200 Tempelruinen bilden die historische Stadt Sukhothai. Wobei sich diese auf ein Kerngebiet innerhalb der historischen Stadtmauern (heute eher ein rechteckiges Wassergraben-System) und auf sehr verstreut liegende Bauten außerhalb aufteilt. Wer den vollen Reiz von Sukhothai genießen möchte, sollte sich einen Tag Zeit nehmen und verschiedene Tempel innerhalb und außerhalb des Wassergrabens ansteuern. So lässt sich eine Zeitreise entlang der vorherrschenden Baustile unternehmen und ein Eindruck von der damaligen Macht der Bauherren gewinnen.

Sukothai Buddha bei Nacht

Die historische Stadt Sukhothai per Rad – ein rundes Erlebnis!

Es gibt eine Fortbewegungsart, die den Tag zwischen den Tempeln besonders schön macht: Fahrradfahren! Denn die angenehme Distanz zwischen den einzelnen Tempeln, die flache und recht schattige Landschaft und die überschaubare Besucheranzahl begünstigen das Radfahren hier besonders. In den Hotels stehen Fahrräder zum Verleih bereit und wir können nur dazu ermuntern, dieses Angebot zu nutzen und sich für einige Stunden auf eine Erkundungstour im Sattel zu begeben.

Aktivitäten dieser Art lassen sich übrigens ganz nach Ihren Wünschen in eine Green Tiger Thailandreise integrieren. Lassen Sie sich von unserem Reisebeispiel zu einer Thailand-Kulturreise inspiereren. Jede Reise wird individuell für Sie zusammengestellt.

Sukhothai Stupa mit See

Die historische Stadt Sukhothai liegt etwa 13 Kilometer westlich der „modernen“ Stadt Sukhothai, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Ein Besuch bietet sich vor allem an, wenn eine Reise von Bangkok nach Chiang Mai/ Chiang Rai in den Norden des Landes geplant ist. Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot für eine spannende Rundreise durch das nördliche Thailand – maßgeschneidert auf Ihre Reisewünsche. Sprechen Sie uns einfach an!

 

Eva Bischoff

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