Maßgeschneiderte Individualreisen nach Südostasien

Gesundheit und Sicherheit auf Myanmarreisen

Risikofrei auf Myanmarreise

Myanmar Karte

Das gesundheitliche Risiko ist auf einer Reise durch Myanmar ist gering. Durch kleine Vorbereitungen und Vorsichtsmaßnahmen lassen sich die meisten Krankheiten schon vermeiden.

Auf folgender Seite informieren wir Sie über die aktuelle Coronasituation in Myanmar.

Keine Zeit zum langen Recherchieren? Wir beraten Sie zum sicheren Reisen in Myanmar und gestalten Ihre individuelle Myanmarreise.

Medizinische Versorgung in Myanmar

Die medizinische Versorgung ist nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Vielfach ist sie hygienisch problematisch und oft fehlen auch ausgebildete englischsprechende Ärzte. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs von den z.T. hohen Temperaturen geschützt werden. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenden Arzt vor der Abreise wird empfohlen.

Auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. finden Sie reisemedizinisch zertifiziert fortgebildete Ärzte, Spezialisten zu Reisemedizin und Tropenmedizin und Gelbfieberimpfstellen in ganz Deutschland.

Impfschutz für Myanmarreisen

Für die Einreise von Europa nach Myanmar benötigt man keine besonderen Impfungen. Trotzdem empfiehlt sich vor der Reiseplanung ein frühzeitiger Blick in den Impfpass. Das Robert-Koch-Institutes (siehe: Kommissionen > Ständige Impfkommission > Reiseimpfungen) empfiehlt für alle Reisenden eine altersentsprechende Grundimmunisierung gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung sowie einen Hepatitis A-Impfung. Darüber hinaus werden bei bestimmten Risiken die Impfung für Hepatitis B, Influenza (Indikationsgruppe), Japanische Enzephalitis (abhängig von Reisezeit), Tollwut (moderates Risiko für Hundetollwut) und Typhus empfohlen. Wir empfehlen vor Ihrer Myanmar Reise die Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Reisemediziner.

Grundsätzlich sollte jeder Reisende eine individuelle Einschätzung abhängig von seinen persönlichen Risikofaktoren (bspw. Alter und Vorerkrankungen), dem Zielgebiet (Höhenlagen), der Reisezeit sowie der Reisedauer durchführen.

Beachten Sie, dass manche Impfungen mehrere Wochen Vorlaufzeit benötigen. Klären Sie zudem mit Ihrer Krankenversicherung ab, für welche Impfungen die Kosten übernommen werden. Auf der Myanmar Reise empfehlen wir für alle Fälle eine Kopie des Impfpasses mitzuführen.

Falls eine Einreise aus gewissen Ländern (Westafrika, Zentralafrika, Südamerika) nach Myanmar erfolgt, wird eine Impfung gegen Gelbfieber verlangt.

Dengue Fieber

Dengue Fieber kommt in Myanmar vorwiegend während der Regenzeit landesweit vor. Es handelt sich um eine Viruserkrankung und wird von einer tagaktiven Mücke übertragen. Dengue Fieber kann zu ernsthaften Gesundheitsschädigungen führen. Übertragungsrisiko besteht ganzjährig, vermehrt aber in der Regenzeit. Die Therapie beschränkt sich hauptsächlich auf Linderung. Vorbeugen (also Mückenschutz) ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme.

Chikungunya Fieber

Ähnlich wie beim Dengue Fieber handelt es sich hier um eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und langanhaltenden Gelenkschmerzen. Auch hier ist keine Schutzimpfung nötig, einzig Mückenschutz ist eine mögliche Schutzmaßnahme.

Malaria

In Myanmar tritt Malaria regionsabhängig ganzjährig auf. Ein besonders hohes Risiko besteht im Grenzgebiet zu im Südosten, im Grenzgebiet zu Thailand und im Westen. Höhenlagen über 1000m und Rangun und Mandalay gelten als malariafrei.

Eine vorbeugende Maßnahme ist die Einnahme von Tabletten (Malariaprophylaxe) oder eine sogenannte ‚Standby – Notfallselbstbehandlung’ vor Ort. Für beides stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung (z.B. Malerone oder Lariam). Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen der Medikamente sollte entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) vor Abreise mit einem Tropenmediziner/ Reisemediziner besprochen werden. Empfehlung: körperbedeckte Kleidung tragen, Insektenschutzmittel auftragen, unter einem Moskitonetz schlafen.

Tollwut

Ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Übertragen wird Tollwut durch Tierbisse, aber auch durch Lecken wunder Körperstellen kann der Erreger in den Körper gelangen. Landesweit besteht ein hohes Risiko von Bissverletzungen durch streunende Hunde. Schutz vor Erkrankung bietet eine Impfung vorab und direkt nach dem Biss.
Bei Ungeimpften sind fünf aktive Impfungen innerhalb von 28 Tagen erforderlich.
Bei bestehendem Impfschutz kann auf die passive Impfung verzichtet werden, die erneute aktive Impfung am ersten und dritten Tag nach dem Biss ist jedoch trotzdem erforderlich.

Reiseapotheke

In das Gepäck gehört auch immer eine kleine Reiseapotheke. Medikamente gegen Darminfektionen sollten darin auf keinen Fall fehlen. Da die hohe Luftfeuchtigkeit in Myanmar die Wundheilung verlangsamt, sind Wunddesinfektionsmittel und Wunsalben zu empfehlen.

Empfehlungen zum Inhalt einer Reiseapotheke finden Sie beispielsweise auf den Websites vom ADAC und von Tropeninstitut.de

Hinweis zur Sonne in Myanmar

Seien Sie sparsam mit dem Sonnengenuss. Gehen Sie nicht ohne Sonnenschutz vor die Tür und benutzten Sie Kopfbedeckung, langärmelige Bekleidung und eine Sonnenbrille (diese am besten in Europa kaufen und nicht vor Ort), die UV-Strahlen gut absorbieren kann.

Im tropischen oder subtropischen Klima schwitzt der Körper mehr als normal und scheidet so wichtige Körpersalze aus. Dies kann zu Kreislaufbeschwerden bis hin zum Kreislaufkollaps führen. Achten Sie daher auf genügend Flüssigkeit, mind. zwei bis drei Liter pro Tag.

Essen und Trinken in Myanmar

Trinkwasser

Leitungswasser ist nicht zum Trinken geeignet. Sie können überall abgefülltes Wasser in Flaschen kaufen. Achten Sie nur darauf, dass die Flaschen richtig verschlossen sind. Alternativ können Sie eine Trinkflasche mitbringen, mittlerweile gibt es viele sogenannte „refill-stations“ und in unseren Fahrzeugen sind in den meisten Fällen Kanister mit Trinkwasser zum Nachfüllen vorhanden.

Auch mit Eiswürfeln sollten Sie lieber vorsichtig sein, diese können aus Leitungswasser hergestellt sein.

Essen

Myanmars Küche ist sehr abwechslungsreich: Liebhaber von indischen Curries, Süßigkeiten und Hamburgern kommen genauso auf ihre Kosten wie Freunde von der chinesischen Küche und Spezialitäten. Die Gegend ist gesegnet mit einem Überreichtum an köstlichen Früchten, Gemüsen, Reis und Meerestieren. Selbst kleinste Garküchen (oder manchmal gerade diese) bieten kulinarische Köstlichkeiten vom Feinsten an. Beliebt sind auch kleine Snacks, die man über den Tag verteilt zu sich nimmt; eine Nudelsuppe, ein paar Röllchen oder einfach Obst. Es lohnt sich, verschiedene Gerichte auszuprobieren!

Generell sind die Speisekarten meist auch auf Englisch verfügbar. Wir bitten auch den kulinarischen Ausflug nicht zu übertreiben und sich keine exotischen Wildtiere zu bestellen, denn die meisten Arten sind durch Ausbeute und Verlust von Lebensraum stark gefährdet.

In der Stadt und den touristisch erschlossenen Gebieten sind Restaurants, Garküchen usw. in der Regel sehr sauber. Trotzdem sollten Sie beispielsweise auf traditionellen Märkten auf ein paar Dinge achten: Greifen Sie bitte nur auf Gekochtes, Gebratenes und selbst geschältes/selbst gewaschenes Obst zurück und verzichten Sie auf Eiswürfel, rohe Salate, Fisch und Muscheln. Von Meeresfrüchten, die geografisch weit weg von Gewässern angeboten werden, sollten Sie Abstand nehmen, da hier oft die Transportkühlkette unterbrochen wurde. Generell gilt: Stäbchen und Geschirr lieber noch mal nachwischen, wenn sie einen unsauberen Eindruck machen.

Kein Myanmar Ratgeber kann eine individuelle Beratung ersetzen!

Christina Bauer

Christina Bauer

Möchten Sie Myanmar vor Ort persönlich erleben? Nennen Sie uns Ihre Wünsche und wir schneidern Ihnen Ihre perfekte persönliche Traumreise zusammen:

Myanmarreisen Beispiele

Erlebnis

Erholung

Erlebnis

Erholung

Erlebnis

Erholung