Nationalpark Komodo

Der Nationalpark Komodo setzt sich aus den drei indonesischen Inseln Komodo, Rinca und Padar zusammen. Die Fauna und Flora sowohl im Wasser, als auch an Land ist einzigartig. Besondere Highlights sind der pinke Strand und natürlich die legendären Komodowarane.

UNESCO Nationalpark Komodo

Die Heimat der Drachen

Drachen gibt es nicht? Vielleicht nicht wie in unseren Vorstellungen, fliegend und Feuer spuckend. Aber dennoch bietet sich im Komodo Nationalpark die Möglichkeit den Komodo-Drachen von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Nirgendwo sonst auf der Welt kann man eine so große Anzahl an seltenen Komodawaranen in freier Wildbahn beobachten wie hier.

Diese beeindruckende Riesenechse wird um die 90 Kilogramm schwer und hat keine natürlichen Fressfeinde. Ein ausgewachsener Waran wird daher bis zu 100 Jahre alt. Diese Überlebenskünstler sollen schon zu Zeiten der Dinosaurier gelebt haben. Auf ihrem Speiseplan stehen auch große Säugetiere, wie zum Beispiel der Mähnenhirsch.

UNESCO Nationalpark Komodo

Mit etwas Glück kann man auch die Jungtiere, die kleinen Drachen, auf den Bäumen entdecken. Hier bringen sie sich in Sicherheit vor den ausgewachsenen Komodowaranen. Doch die Insel Rinca ist auch ein Lebensraum für Wasserbüffel, Javaneraffen, Wildschweine und Wildpferde. Am besten erkunden Sie den Nationalpark mit der Hilfe eines Rangers, dieser kennt sich gut aus und weiß, wo sie die Warane am häufigsten zu Gesicht bekommen.

Pantai Merah – ein Sandstrand ganz in Rosa

Auf Komodo locken allerdings nicht nur die seltenen Tierarten. Eine Besonderheit ist hier der Pantai Merah, ein rosa farbener Strand. Die Färbung kommt dabei durch abgestorbene Korallenreste zustande. Diese haben eine rote Farbe und werden mit dem weißen Sand vermischt. Das Ergebnis erfreut vor allem die Touristen. Am besten verbringt man seine Zeit nicht nur an Land, sondern geht auch auf Entdeckungsreise unter Wasser. Hier leben um die tausend verschiedene Fischarten, welche man beim Schnorcheln beobachten kann.

Manchmal kann man hier auch die riesigen Kolonien von Flughunden entdecken. Sie warten in den Wipfeln der Bäume auf die Dämmerung, um auf ihre nächtlichen Beutezüge zu gehen. Wer lieber in den Morgenstunden auf Wanderung geht, wird dabei von den zahlreichen Vogelarten im Naturpark belohnt. Diese untermalen die Entdeckungstour mit einem vielstimmigen Konzert. Aufgrund der biologischen Vielfalt, der atemberaubenden Landschaften und der einzigartigen Kulturen ist der Komodo Nationalpark seit 1991 UNESCO Weltnaturerbe.

UNESCO Nationalpark Komodo

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