Lorentz Nationalpark – der größte Südostasiens

Es gibt wohl kaum ein vielfältigeres Naturschutzgebiet als den Lorentz Nationalpark in Westguinea: Auf einer Fläche von 23.555qkm erstreckt sich das UNESCO Welterbe von Gletschern über unberührten Regenwald und Sumpfwald bis hin zum tropischen Meer. Ein Überblick.

Westpapua Ureinwohner

Einmalige Geografie im Lorentz Nationalpark

Als größtes Naturschutzgebiet Südostasiens ist der Lorentz Nationalpark vor allem für Natur- und Abenteuerliebhaber ein spannendes Reiseziel. Er wurde wegen seiner enormen Biodiversität und dem breiten Spektrum an Landschaften und Lebensräumen 1999 zum UNESCO Welterbe erklärt.

Der Park erstreckt sich über Berge und Gletscher im Nordwesten, den Arafurasee im Süden und einem Kupfer- und Goldbergwerk im Westen und hat somit von Tieflandregenwald über Torf- und Süßwasser-Sumpfwald, Mangroven und Gletschern alles zu bieten.

Besonders faszinierend und einmalig ist das Schneevorkommen inmitten eines tropischen Landes wie Indonesien: so liegt im Nordwesten des Parks der mit 4884m höchste Berg Ozeaniens, die Carstenesz-Pyramide (Puncak Jaya), dessen Gletscher ganzjährig Schnee tragen.

Indonesien Regenwald

Der Nationalpark als Heimat für unzählige Tier- und Pflanzenarten

Der Lorentz Nationalpark beheimatet neben zahlreichen bislang unerforschten Pflanzen und Tieren auch mehr als 630 Vogel- und 123 Säugetierarten. Besonders der Helmkasuar und die Baumkängurus sind Arten, die außerhalb des Parks nur selten vorkommen. 70% aller Vogelarten in Papua können in dem Park gefunden werden, was ihn zu einem wahren Paradies für Ornithologen macht.

Was die Flora angeht, so besteht der Nationalpark zu 90% aus größtenteils noch unberührtem Regenwald. Außerdem ermöglicht seine Lage auf der Bruchstelle zweier Kontinentalplatten, auf Spurensuche zu gehen: jahrtausendalte Fossilien werden bis heute an besonders rauen Stellen gefunden und lassen Rückschlüsse auf die Erdgeschichte und die geologische Entwicklung in Neu Guinea zu.

Rothalskasuar

Auf den Spuren der Ahnen

Neben allerlei Flora und Fauna leben in dem Park seit ungefähr 25.000 Jahren mindestens acht verschiedene indigene Bevölkerungsgruppen wie die Asmat, Dani, Amungme, Sempan und Komoro. Diese haben ihren halbnomadischen Lebensstil bis heute beibehalten und leben in Clans gemäß einem sogenannten Ahnenkult, bei dem die Ahnengeister eine wichtige Rolle spielen.

Sie halten sich vor allem in der Nähe von Flüssen im Tiefland auf, auf denen sie in kleinen Booten Fischfang betreiben. Man trifft sie nicht zufällig, allerdings gibt es einige Stämme, die ihre Tore für Touristen öffnen und beispielsweise ihre wunderschönen Holzschnitzereien zu verkaufen.

Ausgangspunkt für Touren in den Lorentz Nationalpark sind Timika, Wamena, Fak-Fak und Merauke. In Wamena kann man auch Genehmigung für den Nationalpark kaufen.

Westguinea Ureinwohner

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Christina Bauer

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