Gesundheit und Sicherheit auf Philippinen Reisen

Risikofrei auf Philippinen Reise

Philippinen Karte

Das gesundheitliche Risiko ist auf einer Reise auf den Philippinen ist gering. Durch kleine Vorbereitungen und Vorsichtsmaßnahmen lassen sich die meisten Krankheiten schon vermeiden.

Keine Zeit zum langen Recherchieren? Wir beraten Sie zum sicheren Reisen auf den Philippinen und gestalten Ihre individuelle Philippinen Reise.

Medizinische Versorgung auf den Philippinen

Die medizinische Versorgung auf den Philippinen variiert und entspricht nicht immer europäischen Standards. Hygienische Bedingungen sind mitunter problematisch, und ausgebildete Ärzte, die Englisch sprechen, sind nicht immer leicht zu finden.

In größeren Städten wie Manila und Cebu gibt es Krankenhäuser mit einem höheren Standard. Es wird empfohlen, eine persönliche Reiseapotheke mitzuführen und diese vor den teils hohen Temperaturen zu schützen. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt vor der Abreise wird dringend empfohlen.

Auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. finden Sie reisemedizinisch zertifiziert fortgebildete Ärzte, Spezialisten zu Reisemedizin und Tropenmedizin und Gelbfieberimpfstellen in ganz Deutschland.

Impfschutz für Philippinenreisen

Für eine Impfberatung empfehlen wir ebenso vor Ihrer Philippinenreise die Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Reisemediziner. Empfehlungen für Impfschutz auf Philippinenreise finden Sie beim RKI sowie beim Privaten Tropeninstitut Dr. Gontard.

Grundsätzlich sollte jeder Reisende eine individuelle Einschätzung abhängig von seinen persönlichen Risikofaktoren (bspw. Alter und Vorerkrankungen), dem Zielgebiet (Höhenlagen), der Reisezeit sowie der Reisedauer durchführen.

Beachten Sie, dass manche Impfungen mehrere Wochen Vorlaufzeit benötigen. Klären Sie zudem mit Ihrer Krankenversicherung ab, für welche Impfungen die Kosten übernommen werden. Auf einer Philippinenreise empfehlen wir für alle Fälle eine Kopie des Impfpasses mitzuführen.

Falls eine Einreise aus gewissen Ländern (Westafrika, Zentralafrika, Südamerika) auf die Phillipinen erfolgt, wird eine Impfung gegen Gelbfieber verlangt.

Impfempfehlungen für Philippinen (Stand Anfang 2026)

Für alle Reisenden

Bei bestimmten Risiken

Kurzinformationen zu ausgewählten Infektionskrankheiten auf den Philippinen

Dengue Fieber

Beim Dengue Fieber handelt es sich um eine von Stechmücken übertragene virale Erkrankung, die in den Tropen und Subtropen aller Kontinente auftritt. Die meisten Menschen erkranken ohne Symptome oder entwickeln eine milde fieberhafte Erkrankung. Bei einem kleinen Teil der Erkrankten tritt eine schwere Verlaufsform auf. Das Risiko für Reisende, an Dengue zu erkranken, ist von mehreren Faktoren abhängig (z.B. Reiseland, Reisedauer, Saison, Mückenschutzmaßnahmen, durchgemachte Infektion). Schutzmaßnahmen gegen eine Erkrankung durch Dengue sind konsequenter Mückenschutz sowie mittlerweile auch Impfungen.

Chikungunya-Fieber

Ähnlich wie beim Dengue Fieber handelt es sich hier um eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und langanhaltenden Gelenkschmerzen. Auch hier ist keine Schutzimpfung nötig, einzig Mückenschutz ist eine mögliche Schutzmaßnahme.

Tollwut

Ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Übertragen wird Tollwut durch Tierbisse, aber auch durch Lecken wunder Körperstellen kann der Erreger in den Körper gelangen. Landesweit besteht ein hohes Risiko von Bissverletzungen durch streunende Hunde. Schutz vor Erkrankung bietet eine Impfung vorab und direkt nach dem Biss. Bei Ungeimpften sind fünf aktive Impfungen innerhalb von 28 Tagen erforderlich. Bei bestehendem Impfschutz kann auf die passive Impfung verzichtet werden, die erneute aktive Impfung am ersten und dritten Tag nach dem Biss ist jedoch trotzdem erforderlich.

Malaria

Eine vorbeugende Maßnahme ist die Einnahme von Tabletten (Malariaprophylaxe) oder eine sogenannte „Standby – Notfallselbstbehandlung“ vor Ort. Für beides stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung (z.B. Malerone oder Lariam). Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen der Medikamente sollte entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) vor Abreise mit einem Tropenmediziner/ Reisemediziner besprochen werden.

Empfehlung: körperbedeckte Kleidung tragen, Insektenschutzmittel auftragen, unter einem Moskitonetz schlafen.

Malariafrei

Große Städte

Geringes Malaria-Risiko

Nördlicher Teil der Insel Palawan, Mindoro, Mindanao und Inseln südlich von Mindanao

Mittleres Malaria-Risiko

Mittlerer Teil der Insel Palawan

Hohes Malaria-Risiko

Südlicher Teil der Insel Palawan

Reiseapotheke

In das Gepäck gehört auch immer eine kleine Reiseapotheke. Medikamente gegen Darminfektionen sollten darin auf keinen Fall fehlen. Da die hohe Luftfeuchtigkeit auf den Philippinen die Wundheilung verlangsamt, sind Wunddesinfektionsmittel und Wunsalben zu empfehlen.

Empfehlungen zum Inhalt einer Reiseapotheke finden Sie beispielsweise auf den Websites vom ADAC und von Tropeninstitut.de

Hinweis zur Sonne auf den Philippinen

Ein sparsamer Umgang mit Sonneneinstrahlung ist auf den Philippinen ratsam. Es ist wichtig, nicht ohne Sonnenschutz nach draußen zu gehen und Kopfbedeckung, langärmelige Kleidung und eine Sonnenbrille (vorzugsweise aus Europa) zu tragen, die UV-Strahlen gut absorbieren kann. In tropischem oder subtropischem Klima kann vermehrtes Schwitzen zu einem Verlust lebenswichtiger Salze führen, daher ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2-3 Liter pro Tag) wichtig.

Essen und Trinken auf den Philippinen

Trinkwasser

Leitungswasser auf den Philippinen ist nicht zum Trinken geeignet, daher sollten Reisende auf abgefülltes Wasser in Flaschen zurückgreifen. Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Flaschen ordnungsgemäß verschlossen sind. Auch bei der Verwendung von Eiswürfeln ist Vorsicht geboten, da diese aus Leitungswasser hergestellt sein könnten.

Essen

Die philippinische Küche bietet eine Fülle köstlicher Früchte, Gemüse, Reis und Meeresfrüchte. Sowohl kleine Garküchen als auch etabliertere Restaurants haben feine kulinarische Angebote. Beliebt sind Snacks wie Nudelsuppen, Frühlingsrollen oder frisches Obst, die sich gut für den Verzehr über den Tag eignen. Es lohnt sich, verschiedene lokale Gerichte auszuprobieren.

Besonders auf Nachtmärkten gibt es für den europäischen Gaumen ungewohnte, aber interessante Speisen wie eingelegte Schweineohren und andere lokale Delikatessen. Die meisten Speisekarten sind in Englisch verfügbar. Es ist ratsam, bei der Bestellung von exotischen Gerichten, insbesondere von gefährdeten Wildtieren, Zurückhaltung zu üben.

In städtischen und touristischen Gebieten sind Restaurants und Garküchen in der Regel sauber. Dennoch sollten Reisende auf traditionellen Märkten einige Vorsichtsmaßnahmen treffen: Verzehr von Gekochtem, Gebratenem und selbst geschältem oder gewaschenem Obst ist ratsam. Eiswürfel, rohe Salate, Fisch und Muscheln sollten vermieden werden. Bei Meeresfrüchten, die weit entfernt von Küstengebieten angeboten werden, ist Vorsicht geboten, da hier die Kühlkette unterbrochen sein könnte.

Reisende mit speziellen Ernährungsbedürfnissen, wie vegetarischer Ernährung oder Diätplänen, sollten dies rechtzeitig mitteilen, um entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Vegetarisches Essen ist grundsätzlich gut verfügbar.

Kein Philippinen Ratgeber kann eine individuelle Beratung ersetzen!

Christina Bauer

Christina Bauer

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