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Die Zitadelle von Thang Long

Die Zitadelle von Thang Long wird auch die Zitadelle „des aufsteigenden Drachen“ genannt. Sie war über 13 Jahrhunderte das Machtzentrum der vietnamesischen Kaiser und spiegelt wie kaum eine andere Gedenkstätte die Geschichte des Landes wider.

Zitadelle von Thang Long

Am Ufer des roten Flusses

Am Westufer des roten Flusses, Song Hong, liegt die Zitadelle von Thang Long. Zwischen 1010 und 1802 war sie unter verschiedenen Namen die Hauptstadt und der Kaiserhof für mehrere vietnamesische Dynastien. Heute trägt sie den Namen Ha Noi und sie ist nach dem Vorbild der Städte chinesischer Kaiser erbaut worden. Seit 2010 zählt man die Zitadelle zu den UNESCO-Weltkulturerben.

Den Namen verdankt sie Ly Thai To, welcher 1010 den Königsthron besteigt und damit die Ly-Dynastie begründet. Er hat der Legende nach am Ufer des To Ljch einen gelben Drachen beobachtet, welcher sich aus den Gewässern erhob. Zwischen 1257 und 1288 haben die Mongolen die Hauptstadt mehrfach angegriffen und dreimal fast gänzlich zerstört.

Im 19. Jahrhundert ist die Thang Long abermals zu größten Teilen zerstört worden. Die Franzosen erobern die Zitadelle doch verschonen den Flaggenturm. Dieser 33 Meter hohe Turm zählt heute zu den Wahrzeichen Hanois. Er ist ein Symbol für nationales Selbstbewusstsein und die meiste Zeit ziert ihn die vietnamesische Flagge.

Zitadelle von Thang Long

Zu Besuch in der Zitadelle

Die heiligen Sakralbauten in und um die Zitadelle herum sind zu großen Teilen wieder restauriert worden. Das bekannteste Heiligtum ist vermutlich der Literaturtempel. Jedoch ist der Name allerdings irreführend, da hier nie religiöse Veranstaltungen stattgefunden haben. Vielmehr war er die erste Akademie des Landes und die Eliteeinheit der Söhne der Mandarin sind an diesem Ort geschult worden.

Ebenfalls restauriert wurde der zerstörte Pavillon der Prinzessin, der im Feng-Shui Stil erbaut wurde. In der Umgebung der Zitadelle von Thang Long gibt es darüber hinaus Ausgrabungen, welche besichtigt werden können. Auch heute noch sind große Teile der Geschichte unter der Erde verborgen, doch sie werden Stück für Stück freigelegt.

Eine besonders gute Aussicht haben sie, wenn sie die Wendeltreppe des 33 Meter hohen Turm besteigen. Weiter nördlich liegt die verbotene purpurne Stadt der Kaiserfamilie. Diese ist nach dem Vorbild der verbotenen Stadt in Peking erbaut worden. In unmittelbarer Nähe des Kaiserpalastes befindet sich auch die Kaiserstadt und die äußere Stadt. Dort haben vor allem Handwerker und das „einfache Volk“ gelebt. Auch heute kann man noch das Viertel der 36 Gassen besichtigen.

Zitadelle von Thang Long

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